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Austausch
Aurich - Wroclaw
Seit 1995 gibt es intensive Kontakte
zwischen Aurich und Wroclaw, die mit den engagierten Aktivitäten der
"Polen AG" von Michael Timpe (jetzt Gymnasium Westerstede) begründet
wurden. Literatur und Theater standen im Zentrum der folgenden Begegnungen,
betreut von Wolfgang Rill (Wroclaw) und Wilfried Lange (Aurich). Mittlerweile
hat sich ein reger Austausch entwickelt, der von Auricher Seite durch Herrn
Kunkel betreut wird.
| 03.
Juni 2009: Besuch
aus Wroclaw/Polen |
Am
Freitag, den 22.05.09, wurden einige Schüler unserer Schule
für eine Woche von polnischen Schülern besucht und
erlebten eine interessante und aufregende Zeit mit den Gästen
von unserer Austauschschule in Wroclaw.
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| 19.
September 2008: Zu
Besuch in Wroclaw/Polen |
Hoch
auf den Zobtenberg/Schlesien/Polen wanderten unsere Neuntklässler
im Rahmen des Austauschs mit unserer Partnerschule in
Wroclaw/Breslau unter Leitung von Wiltraut Raveling und Dr.
Werner Kunkel.
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| 7.
Mai 2008:
Fortsetzung
des Breslau/Wroclaw-Austausches |
Mit
einem neuen Team setzt das XIII. Liceum in Breslau/Wroclaw
den seit vielen Jahren bestehenden Schüleraustausch fort.
Im September 2008 wird eine Gruppe aus Aurich nach Wroclaw
fahren, im Mai soll der Gegenbesuch erfolgen. |
| 20.
Juni 2006: Zu
Gast in Wroclaw |
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Wie
jedes Jahr sind auch dieses Mal wieder 19 Schülerinnen und
Schüler mit zwei Lehrern nach Polen gefahren, um dort bei
den Gastschülern zu wohnen und die Stadt Wrocław
(Breslau) und das Riesengebirge
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| 28.
September 2005: Besuch
aus Wroclaw/PL war da |
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Nachdem
die Ulricianer im Juni in Breslau waren und Krakau, Auschwitz und das
Salzbergwerk Wielicka besuchen durften, kam jetzt die polnische Gruppe
unserer Partnerschule nach Aurich.
| 26.
August 2005: Lust
auf Austausch mit Wroclaw/Polen? |
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Im
September erwarten wir Gäste unserer Partnerschule in Wroclaw/Polen
und wer Gastgeber sein möchte und im Jahrgang 10 oder 11 ist, kann
im Juni nächsten Jahres mit nach Polen fahren
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19.
Juni 2005: Zu
Besuch in Wroclaw/Polen
Der Austausch zwischen den beiden Schulen
fand mal wieder statt und zwar vom 2. Juni bis zum 10. Juni. Es hieß für
die Schüler und Lehrer früh aufstehen, da der Zug schon um 4:30 Uhr aus
Leer abfuhr. Trotz der frühen Zeit waren alle pünktlich da, wobei manche
Leute ihre Vitalität im Bett liegen ließen.
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8.
Dezember 2004: Besuch
aus Wroclaw/Polen
Bei 130 KollegInnen am Ulricianum verliert
man schnell den Überblick: Wer ist Lehrerin, wer Referendarin, wer macht
Praktikum und wer ist von Austauschschulen zu Besuch? Am Dienstag wären
alle drei Mutmaßungen falsch gewesen...
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24.
September 2004: Besuch
aus Wroclaw/Breslau
Der Austausch ist wieder einmal zur Zufriedenheit
aller verlaufen. Die polnischen und deutschen SchülerInnen haben sich gut
vertragen und viel miteinander unternommen, der Schlaf ist wohl etwas zu kurz
gekommen.
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22.
September 2004: Besuch
aus Wroclaw/Polen
Seit einer Woche haben wir eine Gruppe unserer
Partnerschule in Wroclaw zu Besuch. Erste Fotos und ein Kurzbericht geben einen
kleinen Eindruck von den Aktivitäten der Gäste und Gastgeber.
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08.
Oktober 2003: Besuch
aus Wroclaw
In der Woche vom 27.
September bis zum 2. Oktober haben wir wieder freundlichen Gegenbesuch unserer
Partnerschule aus Wroclaw
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27.
September 2003: Breslauer
Besuch!
Seit Sonnabend, dem 27.
September, ist wieder eine Austauschgruppe aus Wroclaw (früher Breslau) in
Aurich zu Besuch. Für knapp eine Woche lernen die polnischen Gäste die Heimat
ihrer Partnerschule kennen.
05.
Februar 2003: Wer
will mit nach Wroclaw?
6.
September 2002: Besuch aus Wroclaw kommt
Mai
2002: zu Besuch in Wroclaw (Bericht
von Jutta)
Mai
2002: Witamy
w Aurich
21.
April 2001: Schülergruppe
in Wroclaw/PL zu Gast
14.
März 2001: Auf
geht`s zum Besuch der polnischen Partner
30.
März 2001: Schülergruppe
in Wroclaw/PL zu Gast
Tränen beim Abschied und Vorfreude auf
den Besuch der SchülerInnen aus Wroclaw in Aurich im September, so schön können
Begegnungen sein - Details von Timo...
März
2001: Besuch zweier Stipendiatinnen aus Wroclaw
November
2001: Besuch aus Wroclaw in Aurich
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Partnerschaft:
Wie alles angefangen hat
- Wolfgang Rill,
- Wroclaw - jetzt wieder Berlin
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-
- Michael Timpe
- (jetzt Westerstede)
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Alles begann im Frühling des Jahres 1992,
als die in Breslau tätige Deutsche Sozialkulturelle Gesellschaft (NSTK) dem
Kuratorium für Bildung und Erziehung vorschlug, eine bilinguale Klasse (in der
die Unterrichtssprache in mehreren Fächern Deutsch ist) in einem der Lyzeen
einzurichten. Der diesbezügliche Vertrag wurde im Herbst 1993 unterzeichnet. Am
1. September 1993 wurde im XIII. Liceum schließlich eine experimentelle
Vorbereitungsklasse mit der Unterrichtssprache Deutsch eingerichtet, in der die
Jugendlichen aus der Grundschule nach der Versetzung in die achte Klasse und
nach dem erfolgreichen Bestehen der vom Ministerium in Warschau ausgearbeiteten
Aufnahmeprüfung den Unterricht aufnehmen konnten.
Von den ca. 300 Bewerbern wurden zum September 1993 ca. 40 in die
Vorbereitungsklasse aufgenommen, wobei hier - laut Vereinbarung - ein Kontingent
von ca. 10 Plätzen für Angehörige der deutschen Minderheit eingerichtet
wurde. Ein Jahr später konnte schließlich die erste Gruppe von 30 Schülerinnen
und Schülern im September 1994 mit dem gymnasialen Unterricht beginnen. Fast
alle Fächer, außer Polnisch, der zweiten Fremdsprache und Geschichte, werden
in Deutsch unterrichtet.
Auch bei den Aufnahmeprüfungen für die bilingualen Vorklassen der beiden
Schuljahre 1994/95 und 1995/96 war das Interesse und die Konkurrenz unter den
Schülerinnen und Schülern groß. Das ist nicht verwunderlich, denn das Ziel
dieses Zweiges ist das zum Hochschulstudium in Deutschland berechtigende
Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz (KMK).
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Das
Besondere an Wroclaw
Vor mehr als fünfzig Jahren aus der europäischen Zeit katapultiert, haben die
Polen 1989 die Reise nach Europa angetreten. Ja, es stimmt: Europa verändert
sich - doch ändern auch wir unsere verwestlichten Perspektiven? - Immer noch
ist es nicht viel, was Schülerinnen und Schüler westlich der Oder über dieses
Land in der Mitte Europas wissen, und das wenige erschöpft sich meist in
Vorurteilen. Zudem: Eine Reise nach Polen bedeutet für Deutsche immer auch eine
Konfrontation mit der eigenen Geschichte, ihre mörderischen Spuren ziehen sich
durch das ganze Land.
Gleichwohl
gilt: Die (Neu-) Entdeckung unseres osteuropäischen Nachbarlandes Polen darf
sich nicht nur auf eine gedenkstättenpädagogische Erinnerung an die Stätten
des Holocaust reduzieren lassen. Nein, wer von der Zielperspektive des
"Europäischen Hauses" spricht, muß vielmehr die Bereitschaft
entwickeln, sich im Zusammenhang mit persönlichen Begegnungen für die
besondere Historie, die geschichtlich gewordene heutige Kultur, die heutigen
politischen und ökonomischen Veränderungen eines osteuropäischen Landes wie
Polen sensibilisieren zu lassen. Den Schulpartnerschaften und dem Schüleraustausch
mit Osteuropa kommt daher hier eine besondere Bedeutung zu. Seit dem 31. August
1995 nun besteht - initiiert durch einen Antrag der Arbeitsgemeinschaft Polen -
zwischen dem Gymnasium Ulricianum Aurich und dem XIII. bilingualen Liceum
Wroclaw, dessen Namenspatron der polnische Komödiendichter Aleksander Graf
Fredro (1793-1876) ist, eine offizielle deutsch-polnische Schulpartnerschaft.
Vor ca. 100 Jahren gegründet, befindet sich
das in der Hauke-Bosaka-Straße (der früheren Clausewitzstraße) angesiedelte
XIII. Liceum seit ca. zwanzig Jahren in einem engen und alten Gebäude aus roten
Ziegelsteinen; seit 1995 ist ein Teil der Schule in dem mit Mitteln der Stiftung
für deutsch-polnische Zusammenarbeit errichteten zweiten Gebäudeflügel
untergebracht.
Von 1945-1961 beherbergte das Gebäude die
sog. "Deutsche Schule", die von polnischen Ursulinerinnen geführt
wurde. Seitdem die Schule im Jahre 1961 als XIII. Liceum unter staatliche
Kontrolle gestellt und seit 1973 in ein allgemeinbildendes Liceum umgewandelt
wurde, ist dieses von zur Zeit 900 Schülerinnen und Schülern besuchte Liceum
heute eines der 15 allgemeinbildenden Liceen in Wroclaw, welche der
schulverwalterischen Obhut des Kuratoriums der Woiwodschaft Wroclaw unterstellt
sind.
Was nun ist das Besondere an unserer
jüngsten polnischen Partnerschule, die sich spätestens seit dem 1. September
1993 als die "glückliche Dreizehn" bezeichnen darf?
Nicht nur, daß die Stiftung für polnisch-deutsche Zusammenarbeit dem XIII. (Aleksander-Fredro)
Gymnasium in Breslau 22 Mrd. Polnische Zloty (PLZ) zuwies, damit mit der
Errichtung eines zweiten Gebäudeflügels neben neuen Unterrichts- und
Bibliotheksräumen, einer neuen Aula als Zentrum für kulturelles Leben und
eines neuen Hallenschwimmbades ein dringend erforderlicher und auf ca. 27 Mrd.
PLZ geschätzter Ausbau der Schule zum September 1995 vorgenommen werden konnte.
Nicht nur, daß der Antrag der Schule unter der Nummer 1000 registriert wurde
und das ,,Dreizehnte" deswegen von der Stiftung zusätzlich den Gegenwert
von 1000 DM für den Kauf von Lehrbüchern zuerkannt bekam. Nein, das Besondere
an unserer jüngsten Partnerschule ist vor allem, daß hier derzeit ein
bilingualer Zweig mit Deutsch aufgebaut wird und das XIII. Liceum in Breslau
damit eine von z. Zt. acht bilingualen Schulen mit Deutsch in ganz Polen ist.
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Journalismus
in Wroclaw
Eine Besonderheit der "glücklichen
Dreizehn" stellen die Journalistenklassen (in denen u.a. auch Journalisten
unterrichten) mit Schwerpunkt Englisch und Deutsch oder Spanisch und Deutsch
dar. Die Schüler lernen journalistisch zu schreiben - auch zu dichten; sie
schreiben Reportagen und andere Artikel für die Zeitung, beschicken Wettbewerbe
in polnischer Sprache (des öfteren sind bereits erste Preise auf
gesamtpolnischer Ebene an Mitglieder dieser Journalistenklasse vergeben worden)
Alles weist darauf hin, daß sich der Spruch
über die sprichwörtlich unglückliche Dreizehn im Falle der bestehenden und
sich abzeichnenden vielfältigen Möglichkeiten am XIII. Liceum nicht bestätigt.
Im Gegenteil: Die Partnerschaft mit Schulen in Europa blüht; neben dem
Austausch mit einem französischen Lycee in Lyon bestehen auch zahlreiche
Partnerschaften mit Schulen in Deutschland; seit dem Schuljahr 1995 ist nun das
Gymnasium Ulricianum Aurich als weitere Partnerschule hinzugekommen, so daß der
Entwicklung einer vielfältigen und in jeder Hinsicht aufgeschlossenen
deutsch-polnischen Partnerschaft damit nichts mehr im Wege steht; nicht als
Traum, sondern als konkrete Wirklichkeit!
Michael Timpe (1996)
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frühere
Projekte Aurich - Wroclaw - (Kreisau)
 Bericht
über deutsch-polnische Austausch- und Projektfahrten der "Arbeitsgemeinschaft
Polen" des Ulricianums nach Kreisau und Breslau |Webseiten
von Herrn Timpe 1999|
Bericht
darüber bei Schulen ans Netz
Projekt-
und Austauschfahrten der Arbeitsgemeinschaft Polen am Ulricanum Aurich
(1994 - 1998) |auf
den Webseiten von Herrn Timpe|
"Literarische
Landschaften in Europa":Kooperationsprojekt
zwischen dem LK Deutsch De22 L Gymnasium Ulricianum Aurich und dem Deutschkurs
des XIII. Liceum Breslau. Förderprojekt
der ROBERT BOSCH-Stiftung Stuttgart (1999/2000) |auf
den Webseiten von Herrn Timpe|
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