|
Austausch
Aurich - Lunéville
Im Juni 2000 war eine
erste Schülergruppe aus Lunéville zu Gast in Aurich. Damit wurde
ein Ersatz gefunden für die Partnerschule in Grasse, mit der ein
Austauschprogramm aufgrund der zurückgehenden Zahlen der Deutsch
lernenden Schüler schwierig geworden war.
Lunéville - Aurich hat
nun schon mehrere Besuche und Gegenbesuche hinter sich und freut
sich auf die nächsten Begegnungen.
| 29.
März 2006: Treffen
mit Partnern aus Lunéville in Hildesheim |
|
Wie in den vergangenen Jahren soll auch in diesem Sommer
wieder ein Treffen mit Schülern und Lehrern aus Lunèville
stattfinden, und zwar vom 28.05. - 02.06.06 in der
Jugendherberge in Hildesheim.
|
20.
Juni 2005: Treffen
mit Lunéville-Partnern in Cluny
28.
April 2004: Treffen mit
den Lunéville-Partnern in Aurich
17. Dezember 2003: Gäste
aus Lunéville kommen
im Mai 2003: Treffen
mit den Lunéville-Partnern in Montargis
26.
März 2003: Besuch
aus Luneville
22. Januar 2003: Désaster
à Lunéville
5. bis 13. Juni 2001:
Besuch
der Ulricianer-Gruppe in Lunéville
zurück
Partnerschaft:
Wie alles angefangen hat...
Im
zweiten Halbjahr ein nun schon seit
Jahren gewohntes Bild: Ein Reisebus aus Frankreich steht auf dem
Parkplatz hinter dem Gymnasium, in den Pausen in der Schule und nachmittags
in der Stadt dringen verstärkt französische Laute ans
Ohr - das Gymnasium hat wieder Besuch aus Frankreich. Nur
dieses Jahr war alles irgendwie anders. So kam der Bus nicht aus Grasse
sondern aus Lunéville bei Metz, die Schüler waren jünger (ungefähr 13 Jahre
alt) und blieben leider nur eine
Woche. Doch das Wesentliche ist gleichgeblieben: Sowohl die französischen
Gäste wie auch die deutschen Gastgeber hatten viel Spaß. Selbst Petrus war dem
Austausch günstig gesonnen, so dass der gemeinsame Ausflug, eine
Wattwanderung nach Baltrum, bei
Sonnenschein ein Vergnügen war. Für unsere Gäste standen darüber hinaus
neben einer Stadtrallye durch Aurich ein Ausflug nach
Papenburg zur Meyerwerft, eine Besichtigung des Museumsdorfes in Cloppenburg
sowie ein Blick ins Moormuseum auf dem Programm, leider
stand nicht mehr Zeit zur Verfügung. Man hätte noch so viel unternehmen
können ... Aber auch ein Blick in unseren Schulalltag war angesetzt –
schließlich will man ja wissen, wie Unterricht im Nachbarland abläuft. Nach
einem Wochenende in den Familien war am Sonntag Abend vor Pfingsten schon wieder
alles vorbei und mittlerweile sind unsere Gäste wieder gesund nach Frankreich
zurückgekehrt und warten wie wir auf die Ferien.
Im nächsten Schuljahr – das ist schon klar –
heißt es bei uns "Kofferpacken", denn Ende März starten wir zum
Gegenbesuch.
Warum,
werden einige fragen, dieser Wechsel von Grasse nach Lunéville? In Grasse haben
leider die Schülerzahlen für den
Deutschunterricht ein absolutes Tief erreicht, so dass es nicht
möglich war – auch nicht in Zusammenarbeit mit dem lycée – genügend
Schüler für einen Austausch zu sammeln. Schade. Doch
zeichnet sich wohl in dem kommenden Schuljahr eine leichtere Besserung ab.
Nachdem die vollkommene Abschaffung des Deutschunterrichtes
drohte, sieht es wohl so aus, als käme wieder eine
Anfängergruppe mit Deutsch als erste Fremdsprache zustande. Drücken wir die
Daumen und hoffen wir, dass unsere bestehenden Kontakte in Gang gehalten bzw.
wiederbelebt werden können.
Ein weiteres Argument gegen den Austausch war,
dass die Schüler zu jung und dass der Aufenthalt mit einer Woche zu kurz sei.
Nun, an der Länge konnten wir nichts ändern, denn den französischen Partnern
wurden nicht mehr Tage gewährt. Das Alter erwies sich nicht als Problem, denn
mit deutschen und französischen Sätzen gemischt unterstützt von Mimik und
Gestik konnten alle Probleme gelöst werden. Und bis zum nächsten Jahr sind die
Fremdsprachenkenntnisse, auch motiviert durch die gemachten Erfahrungen,
angestiegen. Darüber hinaus ist es ja auch möglich, dass wieder, wie wir es
von früheren Austauschen kennen, das Interesse für einen längerfristigen
Aufenthalt geweckt wird. Jetzt, wo die Kontakte bestehen, wäre dies sicher
leichter zu verwirklichen.
|