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Auch dieses Jahr nahmen wieder 14 Schüler und Schülerinnen des
Gymnasium Ulricianums an dem traditionsreichen Austausch mit dem
Gymnasium in Kepno teil, der seit jeher vom Deutsch – Polnischen
Jugendwerk gefördert wird. Während des Austausches lebten die
polnischen Schüler bei ihren deutschen Gastfamilien. Auf dem
Programm stand eine Fahrt nach Wangerooge mit Besichtigung des
Leuchtturms und einem Besuch des Schwimmbades oder des Bungee –
Trampolins.


Außerdem fand eine Fahrt nach Groningen
statt mit einer Führung durch die Universität und einer
Erkundung der Innenstadt.
Am Wochenende hatten die polnischen Schüler
Gelegenheit, etwas mit ihren Gastfamilien zu unternehmen. Oft traf
man sich abends auf dem Dorfplatz im Carolinenhof, um dort den Tag
ausklingen zu lassen, oder am Hafen, um noch die letzten
Sommerabende zu genießen. An Tagen ohne Vormittagsprogramm nahmen
die polnischen Schüler am Unterricht ihrer Austauschpartner teil.
Mitte der Woche stand eine Fahrt mit dem Tonnenleger „Gustav
Meyer“ des Bauhofs Emden auf dem Programm. Fast das ganze Schiff
konnte auf eigene Faust erkundet werden und gerne standen die
Besatzungsmitglieder für Fragen zur Verfügung. Das Mittagessen
wurde vom schiffseigenen Koch zubereitet. Nach der Rückkehr nach
Emden wurde noch ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Emden
besucht. Bei dieser Gelegenheit erzählten die betreuenden Lehrer
etwas zu der gemeinsamen Geschichte Deutschlands und Polens.
Da einige deutsche Schüler den Austausch
schon früher verlassen mussten, wurde schon zwei Tage vor der
Abreise der polnischen Gäste eine Party organisiert, die einen
guten Abschluss bildete. Mit dieser verfrühten Abschlussfeier
wurden auch gleichzeitig die Geburtstage zweier polnischer Gäste
gefeiert.
Am letzten Tag wurde ein Surfkurs am großen
Meer belegt. Auch Anfänger lernten hier schnell, das Segel und
das Brett zu kontrollieren.
Zuletzt wurden am Samstagmorgen die
polnischen Gäste unter Tränen verabschiedet.
Marvin Norda, 10b
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