|
Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
Da
es ja nun schon so langsam aber sicher (wie ihr in den Kaufhäusern
sicher schon bemerkt habt) auf Weihnachten und Advent zu geht,
habe ich mir heute mal eine ganz passende Frage ausgedacht. Man fängt
ja jetzt auch schon langsam an Kekse zu backen oder andere schöne
Dinge. Und da kam mir neulich die Frage in den Kopf, wo denn
eigentlich der Zimt her kommt. Schließlich gibt es Weihnachten
nichts leckereres als Zimtsterne! Also, woher kommt die Hauptzutat??
Mit ein bisschen Suchen
bekommt man irgendwann heraus, dass Zimt ursprünglich auf der
Insel Sri Lanka wuchs, und auch heute noch immer wächst. Demnach
ist Zimt ein asiatisches Gewürz und wird dort auch viel in der Küche
verwendet. Vornehmlich, und das im Gegensatz zu Europa, für
Fleisch- und/oder Reisgerichte. Oft auch als Zugabe zu Curries
oder ähnlichem.
Zimt, oder genauer gesagt,
Cinnamomum zeylanicum stammt aus der Pflanzenfamilie der
Loorbeergewächse. Die Zimtstangen werden aus 1-2 Jahre alten Sprösslingen
gewonnen. Die Rinde dieser Sprösslinge wird abgeschält und an
der Luft getrocknet. Dadurch rollen sich die Stangen von alleine
auf und man bekommt diese typische Röhrenform.
In Europa ist Zimt erst seit
dem 16. Jahrhundert bekannt, in Ägypten und Asien allerdings
schon seit ca. 4000 bis 6000 Jahren. Da Zimt in anderen tropischen
Gebieten so gut wie nicht kultiviert werden konnte, war es
begehrtes Handelsgut und wurde sowohl als Pulver, als auch als
Stangenzimt gehandelt. Die Europäer verwendeten es jedoch hauptsächlich
zur Verfeinerung von Süßspeisen. Heute wird Zimt auch zur
Aromatisierung von Tees und anderen Getränken verwendet.
Die
Zimtrinde enthält ätherische Öle, die den typischen
Zimtgeschmack ausmachen. Meistens so um 4%. Dabei gibt es unter
275 verschiedenen Zimtbaumarten nur fünf Arten, die zur Gewinnung
von Gewürzzimt geeignet sind. Die Zimtstangen werden dann beim
Trocknen heller und rollen sich dünner, je feiner der Geschmack
bzw. die Würze des Zimt ist. Also äußerst feinen Zimt erkennt
man an einer dünnen Rolle und einer hellen Farbe. Die Zimtbäume
werden in sogenannten Zimtgärten angepflanzt, und die Ägypter
verwendeten Zimt sogar als Heilmittel.
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
|