Herzlich Willkommen bei unserer neuen Rubrik „Wusstest Du schon...?“
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Hier will ich versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung weiterzusuchen.

Da der Sommer nun ja leider schon vorbei ist, wollen wir doch trotzdem noch einmal ein bisschen von den lauen Sommernächten schwärmen, in denen man ja so schöne Dinge, wie im Gras liegen und lauter andere tolle Sachen machen kann. Zum Beispiel auch Sterne beobachten. 
Das kann, wenn man die Zeit dazu hat (und ich hatte sie schon lange nicht mehr) sehr interessant sein, denn es gibt lauter spannende Sachen am Himmel zu entdecken: den Mond, die Sonne... Haha, die Sonne wohl kaum, denn die schläft schon. Aber außer dem noch ein paar Milliarden Sterne. Unter anderem, mit ein bisschen Glück, kann man auch vom Himmel fallende Sterne, sogenannte Sternschnuppen entdecken. 

Naja, so ganz ganz " vom Himmel gefallene Sterne" kann man die Sternschnuppen auch nicht nennen. Das ist wohl eher die Bilderbuchversion. Sternschnuppen sind kleine Staubkörnchen, die sich vielleicht irgendwann mal von einem explodierten Stern oder einem Kometen abgelöst haben, und nun mit rasender Geschwindigkeit durch Weltall fliegen. Man könnte annehmen, dass diese Sternschnuppe bereits im Weltall beginnt zu glühen. Aber das ist falsch. Im Weltall gibt es zwischen den herumschwirrenden Planeten nichts. Einfach nichts. Null. Leer. Deshalb ist der Himmel zwischen den Sternen auch schwarz, weil nämlich kein Licht von Gegenständen (außer den Sternen und Planeten) reflektiert wird. 

Zurück zum Thema. Wenn nun die Sternschnuppe in die Nähe der Erde gerät, wird sie von dieser angezogen und fällt schließlich durch die Erdatmosphären hindurch und verglüht. Warum verglüht sie, da ist doch gar nix. Doch! Im Gegensatz zum Weltall ist da eine ganze Menge. Luft, also Gase. Und Gase bestehen aus vielen, kleinen Molekülen. Und wenn da ein Staubkorn mit rasender Geschwindigkeit durchfällt, entsteht Reibung. Und durch Reibung entsteht Hitze. Und diese Hitze ist so groß, dass das Staubkorn verglüht. Den Lichtstrahl, den wir dann sehen ist unsere Sternschnuppe. 

So jetzt wisst ihr, was so alles vom Himmel fällt und was man davon hat. Nämlich eigentlich nichts, außer dass man sich was wünschen darf.
Also dann wünscht euch mal was feines.
Bis zum nächsten Mal, Martina!

Wusstest Du schon ...? - Lexikon 

 

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zuletzt geändert: 25.08.04 16:47:25
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