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Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
Habt ihr euch eigentlich schon mal
überlegt, wo überhaupt die Zeitung herkommt, die jeden morgen
bei euch auf dem Frühstückstisch liegt. Oder wo die Zeitung
herkommt, die es immer noch im Sekreteriat zu kaufen gibt? Aus
England importiert möchte man denken, weil sie ja auf englisch
ist. Aber falsch gedacht. So reich, dass wir unsere Zeitungen aus
dem Ausland einführen können, sind wir nun auch wieder nicht.
Das einzige, was die Redakteure der Ulricianum Times aus dem
Ausland einführen, sind die News die drin stehen, wie bei jeder
anderen Zeitung auch. Nur dass dort jeden morgen das Telefon
klingelt und die Hauptredaktion teilt der Nebenstelle mit, was es
alles neues gibt, und wie die Zeitung damit gestaltet werden soll.
Also wie viele Spalten aus eine Seite dürfen, was auf das
Titelblatt kommen soll, also die Schlagzeile des Tages, und wie
viele Seiten die Zeitung haben darf.
So ähnlich läuft das bei der TUT
(the Ulricianum Times) auch
Erst wird gesucht und überlegt: Was ist los? Was gibt es Neues?
Was ist wichtig, was kommt rein, was fliegt wieder raus?? Wie
viele Seiten kriegen wir voll? Wie voll werden die Seiten und
welche Webeanzeigen haben wir? Die Werbeanzeigen finanzieren zum
Teil auch die Herstellung der Zeitung.
Und dann geht es an die Gestaltung: Welcher Kopf kommt obern
drüber, welches Seitenlayout passt?
Dann werden die Artikel
geschrieben, in die Spalten formatiert, also passend gemacht.
Danach lesen mehrere Personen die geschriebenen Artikel durch, um
Rechtschreibfehler oder unkorrekte Formulierungen zu bemerken und
zu korrigieren. Die fertigen Texte werden dann alle
zusammengefügt, die Werbeanzeigen und Bilder angepasst und
hineingeschnitten. So wird die elektronische Zeitung zur
Hauptstelle, ich glaube bei der OZ ist die in Leer, per Email
geschickt, wo sie dann noch einmal korrektur-gelesen wird und dann
an die Druckerei weitergeleitet, um endlich gedruckt zu
werden.
Jaja das kann manchmal sehr
hektisch werden, denn bei der Tageszeitung ist schließlich nur
ein Tag für die Fertigstellung einer Zeitung zeit. Und wenn dann
spontan noch etwas wichtigeres passiert, oder ein Thema sich als
Flopp entpuppt, muss man sich schnell noch ein Thema aus den
Fingern saugen, damit die Seitenzahl und Platzangaben eingehalten
werden können.
So dass war's dann auch erst mal
wieder. Genießt also eure Zeitung beim Frühstück, denn es
steckt viel arbeit dahinter!
Ciao Martina
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
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