Herzlich Willkommen bei „Wusstest Du schon...?“
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Hier will ich versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung weiterzusuchen.

 

So da bin ich wieder!

Die Ferien sind zu Ende und der Schulalltag hat uns schon fast wieder eingeholt. Das einzige was vielleicht die neuen Oberstufenschüler noch daran erinnert, dass die Ferien erst seit kurzem wieder vorbei sind, sind die im Moment noch neuen Mitschüler in den neuen Kursen. Ok und in der Unterstufe sind es vielleicht ein paar neue Lehrer von denen wir dieses Jahr besonders viele haben. 7 an der Zahl. Na gut, soviel dazu. Aber nun zu etwas anderem:

Heute machen wir mal ein bisschen Naturkunde. Über den Sommer kommt man doch auf allerhand Fragen, die mit irgendwelchen Fliegzeug, Blumen und anderen Erscheinungen zu tun haben. Also meine erste Frage für heute:

 Warum werden Mücken im Regen nicht nass?

Nun das ist so: wie wir alle schon gemerkt haben, sind die Dinger ja relativ klein und so leicht, dass man es gar nicht merkt, wenn sie einen stechen. Und erwischen kann man sie auch schlecht, weil sie so schnell sind. Tja, jetzt könnte man ja vermuten, dass sie den Regentropfen einfach ausweichen. Aber so schnell sie die Mücken dann auch nicht. Nein, es ist dies mal auch ein bisschen Physik mit im Spiel. Nämlich ein Regentropfen, der vom Himmel fällt, verdrängt einen Teil Luft, so wie das alle Körper tun. Während der Tropfen also runter fällt, schiebt er einen Luftschwall vor sich her. Dieser Luftschwall also schiebt unsere kleine, leichte Mücke vor sich her oder beiseite und die Mücke wird nicht nass. Das ist doch mal sehr geschickt. So können uns die Viecher auch bei Regen ärgern und müssen nicht verhungern...

Naja, und wo wir grade bei Regen und Mücken sind, kann ich auch gleich zu meiner zweiten Frage kommen. Dieser Sommer war ja mal wieder richtig schwül und heiß; wie wir alle am eigenen Leibe miterlebt  haben. Nun die Frage: Warum gibt es in heißen und besonders schwülen Sommermonaten oft Gewitter?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Wenn die Sonne auf den Boden scheint, erwärmt er sich und das in der Erde enthaltene Wasser verdunstet. Es steigt auf und sammelt sich in den Wolken. Dort oben ist die Luft aber kalt und es entwickeln sich Spannungen zwischen warmen und kalten Wasserteilchen. Auch die warme Luft steigt auf und trifft bei den Wolken auf kalte Luft. Durch die Spannungen zwischen den Wasserteilchen entstehen Blitze, die die warme und auch kalte Luft teilen. Wenn die beiden getrennten Luftschichten wieder aufeinander prallen, donnert es. Das wäre ohne das Wasser schon mal ein Wärmegewitter. Nun kühlt sich die warme Luft aber ab und das verdunstete Wasser auch, und wie wir wissen, kann kalte Luft weniger Wasser halten. Folglich fängt es an zu regnen. Und da schwüles Wetter im Juli und August meistens der Fall ist, haben wir um diese Jahreszeit die meisten Gewitter.

Aber zum Glück Regnet und Gewittert es ja nicht immer im Sommer, sondern es scheint auch mal die Sonne. Das freut die Blumen und alles andere, das wachsen will. Und das führt mich auch schon zu meiner dritten und letzten Frage: Warum drehen sich Sonnenblumen immer zur Sonne?

Das hat eigentlich einen ganz simplen Grund. Sonnenblumen drehen sich immer der Sonne zu, um das meistmögliche an Sonnenstrahlen abzubekommen. Daher haben sie auch ihren Namen, aber das war sicher nicht schwer zu erraten. Die vielen Sonnenstrahlen brauchen sie, um Photosynthese zu betreiben, damit sie wachsen können. Eigentlich kann bei allen Blumen beobachten, dass sie ihre Blüte nach der Sonne ausrichten. Bei der Sonnenblume fällt es bloß am meisten auf, weil sie so groß ist. Die Biologen haben diesen Vorgang oder diese Eigenschaft „Heliotropismus“ betitelt. „Helio“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „zur Sonne“ bzw. „Sonnen...“. Weiter bedeutet Heliotropismus „ in der Wuchsrichtung sich nach dem Licht wendend“.

Also wenn ihr das nächste mal an einem Sonnenblumenfeld vorbeifahrt, könnt ihr gleich euren kleinen Geschwistern erklären, warum die Sonnenblumen alle in die selbe Richtung gucken.

 

So jetzt haben wir die Geheimnisse des Sommers ein bisschen auseinander genommen und sind wieder ein wenig schlauer.

Dann also bis zum nächsten mal!

Eure Martina

Wusstest Du schon ...? - Lexikon

 

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zuletzt geändert: 27.08.03 19:01:00
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