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So da bin ich wieder!
Die Ferien sind zu Ende und
der Schulalltag hat uns schon fast wieder eingeholt. Das einzige
was vielleicht die neuen Oberstufenschüler noch daran erinnert,
dass die Ferien erst seit kurzem wieder vorbei sind, sind die im
Moment noch neuen Mitschüler in den neuen Kursen. Ok und in der
Unterstufe sind es vielleicht ein paar neue Lehrer von denen wir
dieses Jahr besonders viele haben. 7 an der Zahl. Na gut, soviel
dazu. Aber nun zu etwas anderem:
Heute machen wir mal ein
bisschen Naturkunde. Über den Sommer kommt man doch auf allerhand
Fragen, die mit irgendwelchen Fliegzeug, Blumen und anderen
Erscheinungen zu tun haben. Also meine erste Frage für heute:
Warum werden Mücken im
Regen nicht nass?
Nun das ist so: wie wir alle
schon gemerkt haben, sind die Dinger ja relativ klein und so
leicht, dass man es gar nicht merkt, wenn sie einen stechen. Und
erwischen kann man sie auch schlecht, weil sie so schnell sind.
Tja, jetzt könnte man ja vermuten, dass sie den Regentropfen
einfach ausweichen. Aber so
schnell sie die Mücken dann auch nicht. Nein, es ist dies mal
auch ein bisschen Physik mit im Spiel. Nämlich ein Regentropfen,
der vom Himmel fällt, verdrängt einen Teil Luft, so wie das alle
Körper tun. Während der Tropfen also runter fällt, schiebt er
einen Luftschwall vor sich her. Dieser Luftschwall also schiebt
unsere kleine, leichte Mücke vor sich her oder beiseite und die Mücke
wird nicht nass. Das ist doch mal sehr geschickt. So können uns
die Viecher auch bei Regen ärgern und müssen nicht verhungern...
Naja, und wo wir grade bei
Regen und Mücken sind, kann ich auch gleich zu meiner zweiten
Frage kommen. Dieser Sommer war ja mal wieder richtig schwül und
heiß; wie wir alle am eigenen Leibe miterlebt
haben. Nun die Frage: Warum gibt es in heißen und
besonders schwülen Sommermonaten oft Gewitter?
Die Antwort ist eigentlich
ganz einfach. Wenn die Sonne auf den Boden scheint, erwärmt er
sich und das in der Erde enthaltene Wasser verdunstet. Es steigt
auf und sammelt sich in den Wolken. Dort oben ist die Luft aber
kalt und es entwickeln sich Spannungen zwischen warmen und kalten
Wasserteilchen. Auch die warme Luft steigt auf und trifft bei den
Wolken auf kalte Luft. Durch die Spannungen zwischen den
Wasserteilchen entstehen Blitze, die die warme und auch kalte Luft
teilen. Wenn die beiden getrennten Luftschichten wieder
aufeinander prallen, donnert es. Das wäre ohne das Wasser schon
mal ein Wärmegewitter. Nun kühlt sich die warme Luft aber ab und
das verdunstete Wasser auch, und wie wir wissen, kann kalte Luft
weniger Wasser halten. Folglich fängt es an zu regnen. Und da
schwüles Wetter im Juli und August meistens der Fall ist, haben
wir um diese Jahreszeit die meisten Gewitter.
Aber zum Glück Regnet und
Gewittert es ja nicht immer im Sommer, sondern es scheint auch mal
die Sonne. Das freut die Blumen und alles andere, das wachsen
will. Und das führt mich auch schon zu meiner dritten und letzten
Frage: Warum drehen sich Sonnenblumen immer zur Sonne?
Das hat eigentlich einen ganz
simplen Grund. Sonnenblumen drehen sich immer der Sonne zu, um das
meistmögliche an Sonnenstrahlen abzubekommen. Daher haben sie
auch ihren Namen, aber das war sicher nicht schwer zu erraten. Die
vielen Sonnenstrahlen brauchen sie, um Photosynthese zu betreiben,
damit sie wachsen können. Eigentlich kann bei allen Blumen
beobachten, dass sie ihre Blüte nach der Sonne ausrichten. Bei
der Sonnenblume fällt es bloß am meisten auf, weil sie so groß
ist. Die Biologen haben diesen Vorgang oder diese Eigenschaft „Heliotropismus“
betitelt. „Helio“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet
„zur Sonne“ bzw. „Sonnen...“. Weiter bedeutet
Heliotropismus „ in der Wuchsrichtung sich nach dem Licht
wendend“.
Also wenn ihr das nächste mal
an einem Sonnenblumenfeld vorbeifahrt, könnt ihr gleich euren
kleinen Geschwistern erklären, warum die Sonnenblumen alle in die
selbe Richtung gucken.
So jetzt haben wir die
Geheimnisse des Sommers ein bisschen auseinander genommen und sind
wieder ein wenig schlauer.
Dann also bis zum nächsten
mal!
Eure Martina
Wusstest Du
schon ...? - Lexikon
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