Herzlich Willkommen bei unserer neuen Rubrik „Wusstest Du schon...?“
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Hier will ich versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung weiterzusuchen.

Es schneit und schneit und schneit! Überall, wo man hin guckt, weiß. Man muss echt aufpassen, dass man nicht von herumfahrenden Schneeraupen platt gemangelt wird, oder von eifrigen Nachbarn zugeschippt. 
Und warum das Ganze?  
Weil seit es seit einigen Tagen friert und somit die Lufttemperatur auch mittlerweile auf um Null Grad abgesunken ist. Das ist zumindest eine der notwendigen Bedingungen für Schneefall. Wenn es wärmer oder auch kälter ist, fängt es entweder an zu regnen, oder wir bekommen gefrierenden Regen. Der führt dann zu Glatteis, und zu dem allseits beliebten Schulausfall... *g* 

Zurück zum Schnee. Schnee entwickelt sich aus kleinen, klitzekleinen Wassertropfen, die in den oberen Luftschichten an ebenso kleinen Staubkörnchen festfrieren und zu Boden fallen. Auf dem Weg nach unten nehmen die gefrorenen Tropfen Luftfeuchtigkeit auf, die an dem Staubkorn fest friert. So wird die Flocke bis sie auf dem Boden ankommt immer größer. 
Auf grund der besonderen Struktur der Wassermoleküle können in einer Schneeflocke nur Formen im 60° oder 120° -Winkel entstehen. Allerdings gibt es wegen der unterschiedlichen Temperaturen der Luftschichten, durch die die Schneeflocke nach untern fällt, immer wieder neue verschiedene Formen der einzelnen Schneekristalle. Es ist also praktisch unmöglich, dass eine Schneeflocke der anderen gleicht. 
Durch aufsteigende und wieder absinkende Luft (Thermik) wird die Schneeflocke durch die verschiedenen, übereinander liegenden Luftschichten getragen. Auf diesem Weg friert die Flocke, taut wieder etwas auf und gefriert wieder. So entstehen die verschiedenen Muster der einzelnen Flocken. Alle Flocken haben zwar die gleiche sechseckige Grundstruktur, was wie gesagt, an den Wassermolekülen liegt, das Muster der Flocken variiert jedoch immer. 

Na gut. So viel zu unserem Wetter.
Dann wünsch ich noch viel Spaß beim Schneemann bauen!
Bis zum nächsten Mal,
Martina

Wusstest Du schon ...? - Lexikon 

 

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zuletzt geändert: 02.03.05 15:27:01
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