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Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
So da wären wir wieder! Treppe
hoch, Tür auf, Computer an, rein ins Internet! Aber Moment.....
Treppe hoch Tür auf, halt!!! Ich hab das klingeln vergessen!! Ich
besitze ja keinen Schlüssel. Mmmh, das ist schon so eine
interessante Sache mit so einem Schlüssel. Passt immer nur in ein
bestimmtes Schloss. Wie machen die das denn??
Aber wo zu haben wir denn Jasper,
dem das auch schon aufgefallen ist; und wo zu haben wir Martina,
die dann nach einer Antwort sucht?! ( An dieser Stelle, danke an
Jasper für die Anregung! )
Als erstes muss man sich aber
fragen, wie ein Schloss eigentlich funktioniert. Der Schlüssel
spielt erst später wieder eine Rolle. Es gibt also Vorhängeschlösser,
Zylinderschlösser, Kastenschlösser, Einsteck- oder Einlassschlösser.
Das sind ganz schön viele... Wie ein Vorhängeschloss
funktioniert ist auch glaub ich nicht so schwer vorstellbar. Also
gucken wir uns mal das ganz normale Türschloss an. Das
Zylinderschloss.
Wie der Name schon sagt, besteht
das Zylinderschloss aus einem Zylinderkern, einer Schlossplatte,
einem Schließbart, dem Gehäuse natürlich, Kern-, Aufbau- und
Gehäusestiften und ein paar Sprungfedern.
In dem Zylinder (der dann in der Tür
steckt) sind die verschiedenlangen Stifte hintereinander auf die
Federn aufgesetzt. Das gibt das eigene Muster des Schlosses, zu
dem es dann je nach dem auch nur einen Schlüssel gibt. Wenn der
Schlüssel nicht im Schloss steckt, werden die Stifte von den
Federn nach oben gedrückt, steckt man den Schlüssel ins Schloss,
schieb dieser die Stifte nach unten und man kann den Schlüssel
drehen. Hinter den Stiften befindet sich der Schließbart, der das
Schloss ver- oder entriegelt. Der Schlüssel ist so lang, dass er
beim drehen den Schließbart mitdreht und so den Riegel
verschiebt. Dann ist die Tür auf oder wieder zu. Wenn das Schlüsselmuster
also nicht zum Schloss passt, drückt er die Stifte nicht weit
genug oder zu weit nach unten und man kann den Schlüssel nicht
drehen. Das Schloss geht nicht auf!
Ok dann rennt nicht gegen irgend
welche verschlossenen Türen und macht's gut!
Bis zum nächsten mal, Martina
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
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