Herzlich Willkommen bei unserer neuen Rubrik „Wusstest Du schon...?“
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Hier will ich versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung weiterzusuchen.

Heute mal: Der Kreis. Eine geometrische Figur ohne Ecken. Umfang: 2π r Flächeninhalt: π r², aber was ist eigentlich π? Pi (π) ist die Kreiszahl und sie beträgt 3,1428...... Man rechnet immer noch die Stellen hinter dem Komma aus, denn die Kreisfläche lässt sich durch ein bestimmtes Verfahren beliebig nähern. So, weiter im Text: Der Winkel eines Kreises beträgt 360°. Und wie kommt man darauf? Naja, man kann ja einfach mit dem Lineal nachmessen. Aber das erklärt uns auch nicht wirklich, wie wir überhaupt zu unserer Gradeinteilung kommen. Also machen wir eine kleine Zeitreise. 

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Christus. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien....? Nein... Ein kleines, von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf leistet den Römern immer noch Widerstand... 

So, jetzt sind wir ungefähr dort, wo wir hin wollen. Bei Druiden und anderen Sternguckern, Gauklern und Medizinmännern. Die Druiden waren nämlich diejenigen, die sich mit Sonne, Mond und Sternen beschäftigt haben. Und so stellten sie irgendwann fest, dass die Sonne jeden Morgen an einer etwas anderen Stelle aufgeht und an entsprechend weitergerückter Stelle wieder unter geht. Wenn man diese Beobachtung nun das ganze Jahr lang weiter führt, stellt man fest, dass die Sonne ungefähr 360 Tage braucht, um ein mal um den Horizont, also ein mal im Kreis zu wandern. Schlaue Mathematiker leiteten später dann daraus ab, die Sonne bewege sich jeden Tag ungefähr ein Grad weiter, was dann auch bedeutet, dass ein Jahr 360 Tage hat. Wegen früherer Ungenauigkeiten hat man die Länge eines Jahres später auf 365 Tage korrigiert. Die Bank rechnet heute noch mit 360 Tage pro Jahr die Zinsen für die Konten aus, weil 30-Tage-Monate einfacher zu rechnen sind. Zu allem Vorteil lässt sich 360 auch noch durch ziemlich viele Zahlen teilen, ohne dass ein Rest bleibt.  

 

Wusstest Du schon ...? - Lexikon 

 

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zuletzt geändert: 14.12.03 12:40:38
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