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Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
Na dann bin ich
mal gespannt, wo uns unsere Wege alles hinführen.
In meinem ersten
Artikel wollte ich nun eigentlich schreiben, wie ein Airbag
funktioniert. Auf diese Idee hat mich Herr Schulze in Physik
gebracht.
Also habe ich mal ein
bisschen nachgeschaut und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
Der Airbag ist ein
Luftsack, der durch einen bei einem Aufprall ausgelösten
Mechanismus explosionsartig aus dem Lenkrad bzw. Armaturenbrett
hervorschnellt, um den Fahrer bzw. Beifahrer vor bösartigen
Verletzungen, wie Nasenbeinbruch oder gar Genickbruch zu
schützen.
Der Airbag ist eine
patentierte Erfindung der Firma Mercedes von 1968/69 und wird von
den Autofirmen intern weiterentwickelt. Deshalb war es mir nicht
möglich, genaueres über die Funktionsweise heraus zu finden.
Allerdings habe ich doch so lange herumgeforscht, um
herauszufinden, dass der Airbag mittlerweile gar kein air-bag mehr
ist, sondern sich in ca. 30ms mit in Tablettenform gepresstem
Natriumazid/Kaliumnitrat/Sand füllt. Anfangs hatte Mercedes
versucht, den Airbag mit Pressluft aufzublasen, aber durch den
hohen Druck und noch nicht ausgereifter Befestigungstechnik riss
der Luftsack ab und flog davon. Also entwickelte man einen
"Fallschirm", der am Lenkrad befestigt war. Auch der
Auslösemechanismus wurde verbessert. Man entwickelte einen
Raketenmechanismus auf Nitrocellulose/Nitroglycerin/Stabilisatoren
- Basis, aber dieser Stoff ist giftig und daher stieg man 1972 auf
den vorher erwähnten Tablettenmechanismus um.
Was die weitere
Airbag-Laufbahn und Autoausstattung angeht, habe ich gelesen, dass
Autofirmen versuchen wollen, bis zu 15 Airbags im ganzen Auto
unterzubringen. Das bedeutet Schutz von allen Seiten, Vielleicht
auch noch von oben oder von hinten.... Im Moment jedoch basteln
die Forscher an einem "intelligenten Beifahrerairbag"
der vor dem auslösen erst mal überprüfen soll, ob ein Auslösen
überhaupt erforderlich ist.
Also das war's erst
mal. Wir seh'n uns dann mit einem neuen Artikel nächste Woche,
Eure Martina
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
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