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Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
So, bald ist es wieder
so weit und die Nächte werden wieder kürzer. Das heißt
eigentlich sind sie ja schon kurz und werden auch immer noch
kürzer, aber die Nacht von der ich rede, wird gleich um eine
ganze Stunde auf einmal kürzer. Gemeint ist die Nacht von
Samstag, dem 26.3.05 auf Sonntag, den 27.3.05. Dann findet
nämlich mal wieder die Zeitumstellung von Winterzeit auf
Sommerzeit statt. Die Uhren müssen dann zwischen zwei Uhr und
drei Uhr eine Stunde vorgestellt werden. Also um 01:59:59 Uhr
springt die Uhrzeit anstatt auf 02:00:00 Uhr, auf 03:00:00 Uhr.
Die Nacht ist somit eine Stunde kürzer.... Schade. Aber im Winter
bekommen wir die Stunde wieder zurück. Und zwar am letzten
Sonntag im Oktober. Dann bleibt die Uhr in der Nacht von Samstag
auf Sonntag um zwei Uhr einfach eine Stunde stehen.
Schön und gut. Bisher hatte ich das auch immer verkehrt
gemacht... aber wozu ist das denn jetzt gut?
Offiziell und schon immer gab es die Winterzeit, deshalb auch
Normalzeit genannt. 1980 führte man, unter anderem auch wegen der
vorhergegangenen Ölkrise von 1973, die Regelung für die
Sommerzeit ein, weil man dadurch glaubte Energie zu sparen.
Außerdem hatten andere Staaten, wie z.B. Irland, die Sommerzeit
auch schon eingeführt. Irland war übrigens das erste Land,
1916.
Sparen wollte man Energie für das Licht, weil man es ja nach
Sommerzeit zwar morgens noch anmachen muss, aber dafür abends
länger ohne Licht arbeiten kann. Diese Rechnung scheiterte
allerdings an der Tatsache, dass die ersten Sommermonate März und
April zwischendurch doch noch recht kalt sind, und deshalb die
Heizkosten die eingesparte Energie fürs Licht wieder
aufbrauchen....
Kompliziert wird das Ganze auch für zum Beispiel Unternehmen, wie
die Deutsche Bahn. Denn die Züge sind bei Zeitumstellung
grundsätzlich immer eine Stunde zu spät unterwegs oder haben
eine Stunde zu viel Zeit.
Bisher hat man nur halbwegs gute Lösungen für dieses Problem
gefunden, vor allem für Verbindungen im Nachtverkehr der
Deutschen Bahn. Naja, so hat die Deutsche Bahn AG wenigstens ein
mal im Jahr eine gute Entschuldigung für eine Stunde
Verspätung.... *grins* Meistens hat sich jedoch diese Verspätung
bis 24 Stunden später wieder behoben und die Bahn fährt wieder
nach Plan.
Es wird auch von Ärzten behauptet, dass sich diese Umstellung der
Uhrzeit negativ auf den menschlichen Organismus auswirkt. Der
Schlaf- Rhythmus wird dadurch irritiert, und es soll auch laut
Statistik an dem Morgen nach der Zeitumstellung verhäuft zu
Verkehrsunfällen kommen. Zumindest häufiger als an einem
normalen Montagmorgen.
Na gut, dann hoff ich
mal, ihr bekommt das jetzt mit der Zeitumstellung richtig auf die
Reihe!
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
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