|
Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
So das sind wir
wieder. Und was gibt es heute? Mal etwas Ungesundes, naja ein
bisschen ungesund. Es ruiniert meistens als erstes die
Bikinifigur. Aber es ist ein sehr populärer Knabberspaß auf
Parties oder vor dem Fernseher. Na, was meine ich? Richtig:
Kartoffelchips! Eine der kreativen Ideen, was man aus Kartoffeln
neben Kartoffelpuffern noch so alles machen kann.
Aber wie geht das eigentlich??
Als erstes braucht man
einen ganzen Haufen Kartoffeln, und ein großes Sieb. Eine
sogenannte Rüttelmaschine. Hier werden die Kartoffeln nach
Größe gesiebt. Denn nur die größten Kartoffeln können zu
Chips verarbeitet werden.
Wurden die großen Kartoffeln aussortiert, werden sie gewaschen,
in einer riesigen Kartoffel- Waschmiaschine. Danach muss die
Schale entfernt werden. Die will ja schließlich keiner mitessen.
Dazu poltern die Kartoffeln über eine große Walze, die mit
Schmirgelpapier überogen ist. Die Kartoffeln werden also
abgeschmirgelt.
Danach wandern die geschälten Kartoffeln über ein langes
Laufband, wo zu groß geratene Kartoffeln, oder solche, die eine
Macke haben aussortiert werden.
Jetzt werden sie in einer Schneidemaschine geschnitten; in lauter
dünne Scheiben. Und natürlich werden auch diese wieder
kontrolliert, ob sie auch nicht zu dick oder zu dünn sind. Als
nächstes werden die Scheiben wieder gewaschen und ein Schieber
sorgt dafür, dass auch alle Scheiben fein säuberlich
nebeneinander liegen.
Nun folgt das große Schwitzen. Die Scheiben kommen in eine
Fritteuse. Eine richtig lange. Bis zu 60 m.
Nachdem jetzt die Chips schön kross sind, brauchen sie ja noch
ein bisschen Würze. Dazu kommen sie mal wieder in eine große
Trommel, in der die Chips zusammen mit Gewürzpulver durcheinander
gewirbelt werden. Durch das Fett bleibt das Pulver auch an den
Chips kleben. 
Als letztes wandern die fertigen Chips über ein Laufband zu einer
Maschine, die die Chips in Tüten füllt. Die Tüten werden zu
geschweißt, fertig sind die Chips.
bleibt noch eine
klitze kleine Frage: Warum sehen die Kartoffelchips denn alle so
unförmig aus? und vor allem alle anders? Ganz einfach. Wenn die
Kartoffelscheiben in der Fritteuse sind, verdampft durch die Hitze
und das heiße Fett das Wasser in der Kartoffel und sie schrumpft
zusammen. Dadurch bekommen die Scheiben so eine ungleichmäßige
Form.
So, als beim nächsten
Fernsehabend die Chips genießen, sie haben einen anstrengenden
Weg hinter sich.
Bis zum nächsten Mal, Martina!
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
|