Herzlich Willkommen bei unserer neuen Rubrik „Wusstest Du schon...?“
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Hier will ich versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung weiterzusuchen.

Jeder kennt ihn, alle essen ihn, er schmeckt sehr gut und ist auch noch GESUND! Spätestens jetzt weiß jeder, wovon ich rede: vom Apfel. Bekannt als äußerst wohlschmeckendes, vitaminreiches Obst, das zudem auch noch den Stoffwechsel anregt! Aber, und jetzt kommt meine Frage: 
Wo kommt der Apfel eigentlich her? Klar, vom Baum. Das weiß doch jedes Kind! Aaber wie? Es macht ja nicht einfach plopp und der Apfel ist da. Nee, nee. Des Rätsels Lösung liegt in der Blüte. Wenn die Blüte im Frühjahr wächst, lockt sie mit ihrem Aussehen und ihrem Duft Bienen an. Diese holen sich dann den Blütennektar, weil sie Hunger haben, und ganz zufällig, fast unscheinbar (denn mit bloßem Auge kann man das fast gar nicht sehen) nehmen sie aus den Blüten auch Pollen mit. Diese tragen sie dann von Blüte zu Blüte und von Baum zu Baum. Das ist der Schlüssel bei der ganzen Sache. Es gibt nämlich in der Natur männliche und weibliche Pflanzen. Nun, da fragt man sich ja sofort, was der Apfelbaum denn sei; männlich oder weiblich??? Hahaa, weder noch. Der Apfelbaum ist ein Zwitter! Seine Blüten enthalten sowohl weibliche als auch männliche Pflanzenteile, die zur Fortpflanzung dienen. So, jetzt wirds spannend... Die Bienen tragen ja die Pollen mit sich herum, und diese Pollen bilden den männlichen Teil der Bestäubung ( wie der Vorgang nämlich so schön heißt ) und in der Blüte gibt es sogenannte Stempel, die den weiblichen Teil der Bestäubung bilden. Kommen jetzt die Bienen an, ist es recht eng in der Blüte und die Pollen bleiben an den klebrigen Stempel kleben. Dort entwickelt der Pollen dann einen Gang durch den Stempel nach unten ins Innere der Blüte. Dort gibt es eine Samenanlage mit Eizellen, die der Pollen befruchtet. Naja, und wie das dann so ist, bilden sich da die Apfelkerne!  

So, wenn man sich jetzt also einen Apfel anguckt, sind die Kerne aber drinnen und das Fruchtfleisch ist außen. Warum? Naja, das ist auch relativ einfach zu erklären. Damit der Apfel überhaupt von irgendwelchen Wildschweinen zum Beispiel, oder anderen Tieren gegessen wird, muss er ja nun irgendwie attraktiv für diese sein. Also verpackt der Apfelbaum seine Äpfel mit möglichst süßem Zeug, also Zucker, damit er den Tieren auch schmeckt. Der Sinn der ganzen Sache ist, dass die Tiere den Apfel dann essen und ihn irgendwo anders wieder ausscheiden. Auf diese Weise verbreitet sich der Apfelbaum. 

Äpfel werden schon seit Jahrhunderten gegessen. Aber beim  Apfelanbau ergeben sich manchmal ein paar kleine Probleme... Und zwar braucht man ja erst mal die Bienen, um den ganzen Vorgang ablaufen zu lassen. Wenn es aber im Frühjahr noch kalt ist, kommen keine Bienen. Was tun?? Man nimmt einfach eine ganz dünne Lage Stroh, legt sie unter die Apfelbäume und zündet sie an. Dann wird es warm und die Bienen kommen wieder aus ihren Häuschen. guter Trick, gell?! Naja, und am Besten wachsen Äpfel immer noch da, wo es sowie so immer schön warm ist. Und jetzt noch ein kleiner Tipp für alle Ernährungsbewussten: 100g Apfel enthalten 50 kcal und die meisten aller Vitamine sitzen direkt unter der Schale. Also Äpfel immer mit Schale essen, dann sind sie am gesündesten!

Gut, dann mal bis zum nächsten Mal,
Martina

 

 

Wusstest Du schon ...? - Lexikon 

 

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zuletzt geändert: 21.01.04 15:03:35
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