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Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
So da sind wir wieder!
Prost Neujahr! Seid ihr gut gerutscht? Frisch aus den Ferien,
rein ins neue Jahr? Bei all den Bräuchen von guten Vorsätzen (die
man dann ja doch nicht so recht einhält) und den ganzen Silvesterknallern
(ich habe gehört, dass das männliche Geschlecht damit versucht,
noch einmal zum Ende des alten Jahres seine Männlichkeit zur Schau
zu stellen... Was ihr auch jedes Jahr wieder krachend gelingt),
kommt mir doch mal wieder eine Frage. Warum wünscht man sich eigentlich
einen "guten Rutsch" zum neuen Jahr? Und wie soll das
eigentlich gehen?? Heißt das etwa, man nimmt kurz vor 12 Uhr vollen
Anlauf und schliddert dann auf spiegelglatter Fläche drei Meter
weit ins neue Jahr??? Das gibt doch bloß blaue Flecken, und wem
wünscht man denn gerne blaue Flecken zum neuen Jahr? Nein, also
eigentlich kommt der Satz aus dem Jüdischen und lautet "a
god rosch" . Rosch bedeutet so viel wie Anfang. Also wünscht
man sich einen guten Anfang fürs neue Jahr (und keinesfalls blaue
Flecken). Aus dem Begriff "Rosch" wurde im laufe des
Gebrauches und der Zeit "Rutsch" gemacht. Daher also
einen guten Rutsch.
Auch interessant sind
gewisse andere Neujahrsbräuche, wie zum Beispiel in Spanien. Dort
wird um 12 Uhr mit jedem Glockenschlag eine Weintraube verzehrt.
Und wenn noch nicht alles aufgegessen ist bevor man sich umarmt,
bringt dies Unglück. Richtig anstrengend.
In der Türkei gibt es eigentlich kein Silvester, denn der
moslemische Kalender rechnet das Jahr ein wenig anders. Aber
mitunter ist es wohl doch schon so Brauch ein kleines Fest zu
feiern und um 12 Uhr anzustoßen. Das haben sie sich von uns
abgeguckt.
Bei uns soll es wohl was helfen, wenn man
eine Schuppe vom am Vorabend verzehrten Karpfen im Portemonaie
behält. Das bringt anscheinend immer einen vollen
Geldbeutel. Ob das wirklich funktioniert, weiß ich nicht. Aber
ihr könnt das ja mal ausprobieren.
Also dann bis zum
nächsten mal,
eure Martina
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
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