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Hier will ich
versuchen, ein paar mehr oder weniger alltägliche, aber doch
hoffentlich interessante Fragen zu beantworten.. Ich will
versuchen, jede Woche ein anderes Thema zu beleuchten. Und wenn
euch etwas einfällt, was ihr immer schon mal wissen wolltet, könnt
ihr mir das per E-mail an maja.extra@gmx.de
schicken. Vielleicht schreibt ihr auch noch kurz, wo ihr das
aufgeschnappt habt, oder was euch schon mal dazu einfällt. Dann
weiß ich gleich, was ihr meint, und versuche in eurer Richtung
weiterzusuchen.
"Frühstück!
Aufstehen, das Frühstück ist fertig!!"
Also stehe man auf, taps verschlafen die Treppe runter, und was
schlägt einem im Flur entgegen? Der Duft von frisch aufgebrühtem
Kaffee und frischen knusprigen Brötchen! Lecker! Also schnell das
Brotmesser her und Butter auf die luftig warmen Brötchen! Das
schmeckt ja bekanntlich am Besten. Aber, und jetzt kommt wieder
meine Mittwochsfrage: Warum sind denn die Brötchen so locker und
kross?
Das ist, wie immer, eine ganz leicht zu erklären:
Es gibt so ganz leine
Tierchen, naja Tiere sind es eigentlich nicht, sondern ur kleine
einzellige Organismen, Bakterien, die unter Abschluss von
Sauerstoff ein Gas produzieren, das den Teig für die Brötchen
mit mikroskopisch kleinen Bläschen aufbläht und dieser somit
locker wird. Aber von vorne:
Die Bakterien, von denen ich hier rede, und denen wir jeden morgen
unsere leckeren Brötchen zu verdanken haben, nennen sich Hefe und
sind eigentlich kleine einzellige Pilze.
Wenn man also den
Teig, bestehend aus Mehl, Wasser und Zucker (und einigen anderen
Zutaten) mit Hefepilzen, oder genauer gesagt, mit Backhefe, denn
es gibt Hunderte Rassen von Hefe, versetzt, fängt die Hefe an den
Zucker im Teig zu vergären. Das tut sie, weil durch den Teig
wenig bis gar kein Sauerstoff zur Hefe gelangt. Die Hefe wandelt
also den Zucker in Alkohol und CO2 um. Das CO2
entsteht in mikroskopisch kleine Bläschen, die den Teig
auflockern. Der Alkohol trägt einen gewissen Teil zum Geschmack
der Brötchen und des Brotes bei. Allerdings entsteht nicht
wirklich soviel Alkohol im Teig, dass man jetzt von den Brötchen
betrunken würde, wenn man welche isst. Der Alkoholgehalt bzw. die
Alkoholwirkung verfliegt beim Backen und daher besteht (zum
Glück) keine Alkoholisierungsgefahr bein Frühstück.
Die Hefe wird in der
Industrie auch noch zu ganz anderen Zecken als zum Brotbacken
verwendet. So ist sie zum Beispiel für den Alkoholgehalt von Wein
und Bier und anderen alkoholischen Getränken verantwortlich!
Also, dann guten
Appetit beim Frühstück!
Bis zum nächsten Mal,
Martina
Wusstest
Du schon ...? - Lexikon
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