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Wieder einmal Mittwoch, wieder
einmal AG; schreiben, suchen, denken. Und das selbe in 7 Tagen
wieder. So geht die Zeit dahin, Woche um Woche. Aber da kommt mir
eine Frage in den Sinn. Warum hat eine Woche eigentlich 7 Tage?
Warum sind es nicht 5 oder 10?
Tja, die Antwort steht wohl in
den Sternen....
Ja, das steht wirklich in den
Sternen, aber ich will von vorne anfangen.
Also: Vor langer, langer Zeit
lebte einmal ein Volk, das Volk der Babylonier. Diese brachten als
erste die Sterne mit dem Weltgeschehen in Zusammenhang. ( dazu
muss ich sagen, insofern die ersten, als die ersten
Sternbeobachtungen „nur“ bis zum Jahr 4000 v. Chr. Schriftlich
zurück zu verfolgen sind...)
Sie dachten, hinter jeder Ecke
lauere das Böse und Zerstörerische, welches sie genauso wenig
beeinflussen konnten, wie den Lauf der Sterne. Folglich übertrugen
die Babylonier diese Einflüsse auf Sonne, Mond und die 5 bis
dahin bekannten Planeten Mars, Jupiter, Saturn, Merkur und Venus.
Diese sind wie folgt zu
zuordnen.
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Mars:
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Als rotleuchtender
Feuerball für Zerstörung, Krieg und Mord.
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Jupiter
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Als heller glänzender
Planet mit seiner Majestäthaftigkeit als Herrscher über
das Heer der Gottheiten
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Saturn
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Als geisterhaft den
Himmel bewandernden Stern und somit der Vater der Götter
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Merkur
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Als schnellfüßiger
Stern für den menschlichen Verstand
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Venus
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Als glanzvoller Morgen-
und Abendstern für die Göttin der Schönheit und
Fruchtbarkeit
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Mond
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War der Hauptgott mit gütigem
Lächeln
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Sonne
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Als brennender Gott, der
gefürchtet werden sollte
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Das gibt 7 Sterne, also 7
Gottheiten. Und bald waren sich die Gelehrten darüber einig, dass
jeder Gott an einem bestimmten Tag, an seinem Tag
besonderen Einfluss ausübte.
Die vorherige 5-Tage-Woche im
Zusammenhang mit dem 30-Tage-Monat von Neumond bis Neumond wurde
vorerst über den Haufen geworfen.
Man ordnete die Sterne ihrer Schnelligkeit
nach und legte so die Reihenfolge der Wochentage fest. Mond,
Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn. Schreibt man nun
die Himmelskörper im Kreis, beginnend mit dem Mond auf 5 Uhr, führt
dann die Reihe gegen den Uhrzeigersinn weiter und verbindet zum
Schluss immer gegenüberliegend die Namen, so erhält man einen
siebenstrahligen Stern. Auf diese Weise kann man, angefangen bei
der sonne auf 12 Uhr dem Strich folgend, die Reihenfolge der
Wochentage und den dazugehörigen Planeten ablesen.

Geht man heute ins Latein oder
Italienische und schaut sich dort die Wochentage an, kann man Gemeinsamkeiten
feststellen.
Beispiel:
Italienisch
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Montag
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Lunedi
(Mond = Luna)
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Dienstag
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Martedi
(Mars)
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Mittwoch
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Marcoledi
(Merkur)
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Donnerstag
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Giovedi
(Jupiter)
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Freitag
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Venerdi
(Venus)
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Samstag
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Sabato
(Saturn)
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Sonntag
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Domenica
(sonne)
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Aber die Babylonier waren
nicht die einzigen, die einen Kalender hatten. Auch die Maya, die
schon viel älter sind, hatten eine 20-Tage-Woche. Sie zählten
die Tage an Fingern und Zehen ab.
Weitere Spuren von
vorzeitlicher Zeitmessung finden sich in England und Ägypten. In
England ist das berühmte Stonehedge zu finden, ein Rondell mit
dessen Hilfe man den den Lauf der Sterne verfolgt hat. Und in Ägypten
finden wir die altbekannten Pyramiden, die sowohl Grabstätten,
als auch als Uhr etc erbaut wurden.
Wusstest Du
schon ...? - Lexikon
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