Resolution 2001 |
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Die älteste und traditionsreichste Auricher Schule, das Gymnasium Ulricianum, genießt seit jeher über die Grenzen Ostfrieslands hinaus einen guten Ruf und hat in jüngster Zeit durch zahlreiche Initiativen und Aktivitäten noch an Ansehen gewonnen. Sie ist somit eine Ausbildungsstätte von hohem Rang, bislang gleichermaßen attraktiv für Lehrer und Schüler. Die erworbene Geltung dieses Gymnasiums beruht entscheidend auch auf den Zuwendungen des Landkreises Aurich als Schulträger, der dankenswerterweise beträchtliche Mittel für die Ausgestaltung und Unterhaltung des Instituts bereit gestellt und sich dadurch ersichtlich mit dem Ulricianum identifiziert hat. Bei aller Anerkennung der bisherigen Leistungen des Schulträgers registriert der Verein ehemaliger Ulricianer heute jedoch: Es ist Gefahr im Verzug für das Gymnasium Ulricianum. Mit wachsender Sorge beobachtet der VEU eine inzwischen für die Schule sehr schwierig gewordene Lage. Deswegen richtet der Verein diese Resolution sowohl an die politisch Verantwortlichen als auch an die Verwaltung des Landkreises Aurich. Es
besteht nicht nur ein beträchtlicher Reparaturstau an den vorhandenen
Gebäuden, sondern auch ein Mangel in der Ausstattung. Das beeinträchtigt
nicht nur die Bedingungen, unter denen die Schüler lernen und die
Lehrer unterrichten, sondern lässt auch die Qualität der Ausbildung
in zunehmendem Maße leiden und geht allseits zu Lasten der Motivation.
Vermisst wird auch die Formulierung mittel- und längerfristiger Zielsetzungen
durch den Schulträger in einem Masterplan. Das zu erwartende Anwachsen
der Schülerzahlen in den nächsten Jahren und die steigenden Ausstattungserfordernisse
im technischen und räumlichen Bereich werden zu unvertretbaren Engpässen
führen, wenn nicht schnell gehandelt wird. Eine längerfristige Planung
aus einem Guss ist überdies eine unabweisbare Notwendigkeit. Wir
ehemaligen Ulricianer bitten einstweilen dringend um zügige Behebung
der folgenden Mängel: |
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An den Schulträger
ergeht unsere Forderung: Blicken Sie zu Ihrer Orientierung ferner
nicht nur über die Grenzen unseres Nahbereiches hinaus, sondern richten
Sie Ihren Blick auch ins benachbarte Ausland, in die Niederlande.
Die dort schon im Schulbereich verwirklichten Verbesserungen lassen
erkennen, welche äußeren Lern- und Arbeitsbedingungen heute couragiert
geschaffen werden müssen, um auch einer so renommierten Schule wie
dem Ulricianum eine gute Zukunft zu ermöglichen. Schüler und Lehrer
am Gymnasium sollten darauf ein Recht haben. Der Landkreis Aurich
wiederum kann auf den positiven Standortfaktor und Attraktivitätsgewinn
nicht verzichten, den ein florierendes Gymnasium Ulricianum für die
Region bedeutet. Sehr gerne sind wir zu einem gemeinsamen Gespräch mit Landkreis und Schulleitung bereit! Aurich,
den 23. Januar 2001 |
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