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Bachelor/Master-Vortrag von Herrn Mühlhan
 Bericht [04-03-2008]

Link-Liste Uni- und Studieninfos für eigene Internetrecherche

Der Vortrag von Herrn Mühlhan:
 "Wege zum Studium" [ppt] 

 

Externe Seiten

Niedersächsisches Kulturministerium

"Deutschland fehlen die Akademiker" [SPIEGEL-Online 26-09-2006]

 

 

 

 

 

Die Sekundarstufe II am Ulricianum


Wie komme ich in die gymnasiale Oberstufe?

Die Sekundarstufe II - gymnasiale Oberstufe

Wahl der 5 Prüfungsfächer

Von der Einführungs-  in die Qualifikationsphase

Belegverpflichtungen & Profile in der Qualifikationsphase

Sport als Grundkurs

Facharbeit & Seminarfach 

Besondere Lernleistung

Berichte von Studienfahrten 

Stipendiatenprogramm

Bildungsvergleich: Deutschland und die Hochschulabschlüsse

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Wie komme ich in die gymnasiale Oberstufe?

  • am Gymnasium oder im Gymnasialzweig einer nach Schulzweigen gegliederten Kooperativen Gesamtschule durch Versetzung in die Einführungsphase

  • an anderen Schulformen durch den Erwerb des Erweiterten Sekundarstufen-I-Abschlusses

In der Einführungsphase wird der Unterricht in einem Klassenverband geführt. In der Qualifikationsphase tritt an die Stelle des Klassenverbandes ein System von Kursen.

Ziele der gymnasialen Oberstufe 

Die Schüler sollen

  • eine breite und vertiefte Allgemeinbildung erhalten

  • wichtige inhaltliche und methodische Voraussetzungen für die allgemeine Studierfähigkeit erwerben

  • ihren Bildungsweg auch berufsbezogen fortsetzen können

Das besondere Ziel

  • Stärkung des selbstständigen Lernens und wissenschaftspropädeutische Grundbildung mit Vertiefung in Schwerpunktbereichen

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Die Sekundarstufe II - gymnasiale Oberstufe

Die Klasse 10 heißt in der gymnasialen Oberstufe Einführungsphase und läuft größtenteils nach den Gesetzen der Oberstufe. Einzig die Anzahl der Klassenarbeiten und deren Wertung sind an die Regeln der Sekundarstufe I gebunden.

Sprachenregelung:

Die Verpflichtung zu zwei Fremdsprachen für Schüler des Gymnasiums oder der o.g. KGS können in der Einführungsphase erfüllt werden durch:

1. zwei aus in den Klassen 5, 6 oder 7 begonnenen Fremdsprachen oder

2. eine aus den Klassen 5, 6 oder 7 fortgesetzte Fremdsprache und einer in Klasse 10 neubegonnenen Fremdsprache (bei uns Spanisch).


Die Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht in einer zweiten Fremdsprache entfällt für Schülerinnen und Schüler, die vor Eintritt in die EPhase nicht das Gymnasium besucht haben, wenn diese im Sekundarbereich I der Realschule oder der nach Schuljahrgängen gegliederten Kooperativen Gesamtschule oder der Integrierten Gesamtschule als Wahlpflichtfremdsprache mindestens fünf Schuljahre lang durchgehend erlernt worden ist.


Wichtig ist auch:

  • Alle Fächer, in denen eine Abiturprüfung abgelegt werden soll, müssen im 10. Jahrgang mindestens ein Halbjahr belegt werden.
    Ausnahme: Fremdsprachen müssen ein ganzes Schuljahr in der EPhase belegt und im 2. HJ mit mindestens ausreichend bewertet worden sein, wenn darin eine Abiturprüfung abgelegt werden soll.

  • Der 10. Jahrgang (EPhase) hat eine Doppelfunktion: er ist der Abschlussjahrgang der Sekundarstufe I und gleichzeitig ist er die Eingangsstufe der gymnasialen Oberstufe.

  • Nur an einem Gymnasium oder einer wie oben strukturierten KGS kann man das Abitur nach 12 Jahren ablegen.

  • Die Schüler der anderen Schulformen müssen an ihrer Sekundarstufen I - Schule den erweiterten Sek-I-Abschluss erwerben und treten dann am Gymnasium oder an der o.g. KGS in den Jahrgang 10 ein, um dann nach drei Jahren das Abitur abzulegen.


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E-Phase: Wahl der fünf Prüfungsfächer

Mitte der Einführungsphase müssen sich die Schülerinnen und Schüler nach der geltenden Oberstufenverordnung für jeweils drei Kernfächer und zwei Schwerpunktfächer entscheiden. Diese fünf Prüfungsfächer werden jeweils vierstündig unterrichtet. Dazu kommen Ergänzungs- und Wahlfächer sowie das Seminarfach, in dem auch die Facharbeit geschrieben wird.

 

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Versetzung von der Einführungsphase in die Qualifikationsphase 

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Belegverpflichtungen & Profile in der Qualifikationsphase

Am Ulricianum werden durch Beschluss der Gesamtkonferenz vom 26. September 2005 die folgenden Schwerpunkte angeboten:

  • sprachlicher Schwerpunkt
  • musisch-künstlerischer Schwerpunkt
  • gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt
  • naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
  • sportlicher Schwerpunkt

Schwerpunkte und Unterrichtsfächer sowie Belegungsverpflichtungen:

Schwerpunkte und Unterrichtsfächer sowie Belegungsverpflichtungen [word.doc 1 Seite]

| Beispiele zu möglichen Schwerpunktfächern und Belegverpflichtungen [6 Folien ppt] |

 

Einbringungsverpflichtungen für die Gesamtqualifikation:

Einbringungsverpflichtungen für die Gesamtqualifikation [word.doc 1 Seite]

 

Übersicht: Von den Einbringungsverpflichtungen zur Abiturdurchschnittsnote:

Von den Einbringungsverpflichtungen zur Abiturdurchschnittsnote [word.doc 2 Seiten]

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Berechnung der Abiturdurchschnittsnote:

Berechnung der Abiturdurchschnittsnote [word.doc 1 Seite]

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Sport als Grundkurs

Liebe Schülerinnen und Schüler,
die Oberstufenverordnung sieht hinsichtlich des Faches Sport in der Qualifikationsphase eine Belegungsverpflichtung von 4 Kursen in den beiden Lernfeldern A und B vor. Dabei sind im Verlauf der Kursstufe je zwei Sportarten aus beiden Erfahrungs- und Lernfeldern zu berücksichtigen (2 x A / 2 x B).
Aufgabe des Sportunterrichts in der Oberstufe ist es, die Schülerinnen und Schüler zum verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Körperlichkeit zu führen, Gesundheitsbewusstsein und Leistungsbereitschaft zu stärken und sie bei der Herausbildung von Handlungs- und Wertorientierungen für einen eigenen Weg zum lebensbegleitenden Sporttreiben zu unterstützen.

Im Sportunterricht der gymnasialen Oberstufe werden die in der Sekundarstufe I erworbenen Bewegungskompetenzen in Bewegungsfeldern gefestigt, angewendet und weiter entwickelt. Der Sportunterricht ermöglicht es, Werthaltungen und Sinnorientierungen im sportlichen Bereich zu erkennen und zu verstehen sowie eigene Wertvorstellungen und Positionen als Basis für sportliches und für allgemeines Handeln zu entwickeln.

Das Erkennen und Aneignen von sozialen Verhaltenweisen wie Rücksichtnahme, Kooperation sowie Bereitschaft zum Helfen und zur Annahme von Hilfe als zentrale Prinzipien sportlichen Miteinanders und das Verstehen des Verhältnisses der sozialen Kompetenzen zum Prinzip der Überbietung und der Konkurrenz tragen in besonderem Maße zur Persönlichkeitsbildung bei.


Neben der Anstrengungsbereitschaft und dem motorischen Leistungsvermögen sind oben genannte Kompetenzen Schlüsselqualifikationen um ein selbstbestimmtes Leben in sozialer Verantwortung unter Mitgestaltung der demokratischen Gesellschaft, beruflich oder privat, führen zu können.
Die genannten Aspekte sind natürlich auch denjenigen bekannt, die für die Auswahl von Bewerbern für Praktikums-, Ausbildungs- und Studienplätzen zuständig sind, deren Blick sich ganz sicher nicht zuletzt auf die bewertete Leistung im Fach Sport richtet. Es gibt also durchaus Gründe, Leistungswillen und Anstrengungsbereitschaft zu zeigen, trotz, seit Einführung der neuen Verordnung, erhöhter Auflagen hinsichtlich des Einbringens von Sportkursen in die Gesamtqualifikation.

Alle wichtigen Informationen zum Thema "Sport als Schwerpunktfach" finden sich im Reader "Sport in der Oberstufe - Kursbeschreibungen und Leistungsbewertung" [Stand: Februar 2007], den Sie als pdf-Datei [40 Seiten] herunterladen können

 "Sport in der Oberstufe - Kursbeschreibungen und Leistungsbewertung" | pdf-Datei |

"Ergänzende Bestimmungen der EPA" | pdf-Datei|

Jan Birkner
Fachvertreter Sport

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Besondere Lernleistung

Die besondere Lernleistung nach § 11 AVO-GOFAK ist eine umfangreiche Arbeit, die nach Entscheidung des Prüflings an die Stelle der Abiturleistung im vierten Prüfungsfach treten kann. Die besondere Lernleistung unterscheidet sich von der Facharbeit deutlich im Anforderungsniveau, in der Komplexität der Aufgabenstellung und im Umfang und darf keine erweiterte Facharbeit sein. Sie kann als Einzelarbeit oder als Gruppenarbeit (max. drei Bearbeiter) angefertigt werden. Es ist darauf zu achten, dass bei Ersetzung des vierten Prüfungsfaches durch die besondere Lernleistung weiterhin alle Belegungs- und Einbringungsverpflichtungen erhalten bleiben. Die besondere Lernleistung ersetzt sowohl die Abiturklausur, als auch die Note im vierten Halbjahr des vierten Abiturprüfungsfaches.

Die "besondere Lernleistung" | 3 S. word.doc|

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Studienfahrten

Zu Beginn des 13. Jahrgangs wird mit einem der beiden Leistungskurse eine Kursfahrt unternommen. Die Fahrten dauern in der Regel 8-10 Tage. Ziele in den vergangenen Jahren waren u.a. Budapest, Irland , Wien, Rom, Prag, Malta, London und diverse andere Orte.

 

 

|alle Studienfahrten 2006 - 2008 |

|Fotos Paris 2004|  -   |Fotos Rom 2004|   -   |Fotos Tunesien 2004|  

|Bericht Rom 2002|   |Bericht Irland 2000|

 

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Stipendiaten Programm

Stipendiaten am Südpol: Auch so kann Schule sein!Alle Schüler der Kursstufe haben die Möglichkeit, sich auf einen Stipendiatenplatz der Auricher Wissenschaftstage zu bewerben, um ein Praktikum in einem wissenschaftlichen Institut zu absolvieren. In der Regel finden die Praktika in den Oster- oder Herbstferien statt. Nähere Informationen zu den angebotenen Plätzen sowie zum Bewerbungsverfahren stellt die Homepage der Auricher Wissenschaftstage zur Verfügung. Das Angebot ist mittlerweile sehr breit geworden - uns es muss ja nicht gleich ein Praktikumsplatz in Jakutien oder auf dem Forschungsschiff "Meteor" oder der "Merian" sein...

 

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Deutschland und die Hochschulabschlüsse

2009:

OECD

Deutschland muss mehr in Bildung investieren

Noch immer studieren in Deutschland zu wenige junge Menschen, andere Industriestaaten geben mehr für Schulen und Hochschulen aus - das zeigt ein neuer internationaler Vergleich. Die OECD fordert Deutschland auf, gerade in der Krise stärker auf Bildung zu setzen.

>> mehr: SPIEGEL-Online 8. 9. 2009

 

 

2008:

OECD-STUDIE

Deutschland fällt bei Akademiker-Ausbildung zurück

Die Zahl der Akademiker steigt zu langsam, es fehlt an Ingenieuren, für Bildung steht zu wenig Geld bereit - in einem neuen Bericht stellt die OECD Deutschland ein schlechtes Zeugnis aus. Die Organisation sieht keinen Aufwärtstrend, sondern eine weitere Verschlechterung.

>>mehr: SPIEGEL-Online 9. 9. 2008

 

 

2007:

Merkel beklagt Forschermangel

In der EU fehlen nach den Worten von Kanzlerin Merkel rund 700.000 Forscher - in Deutschland überwiegend Ingenieure. Zur Förderung der Forschung soll ein neuer EU-Forschungsrat Milliardengelder verteilen. (27.02.2007, 17:02 Uhr)

Berlin - In Deutschland sei dabei vor allem ein Mangel an Ingenieuren und Naturwissenschaftlern zu beklagen, sagte Merkel bei der Auftaktkonferenz des neugegründeten Europäischen Forschungsrates in Berlin. Großen Zukunftsbedarf sieht die Kanzlerin, die selbst als Physikerin geforscht hatte, vor allem in den Sparten Energie und Klima. Die EU-Regierungschefs wollen Europa im nächsten Jahrzehnt weltweit zur forschungs- und innovationsstärksten Region aufsteigen lassen.

In Deutschland schaffen 20,6 Prozent eines Altersjahrganges einen Hochschulabschluss. In den 30 wichtigsten Industrienationen sind dies hingegen 34,8 Prozent. In Deutschland erwerben 38,8 Prozent die Hochschulreife, im Schnitt der Industriestaaten 67,7 Prozent, heißt es in dem jüngsten Bildungsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

EU will sich Forschung 7,5 Milliarden Euro kosten lassen

Der neue EU-Forschungsrat mit Sitz in Brüssel soll als Experten- und Gutachtergremium künftig "allein nach Exzellenzkriterien" - und nicht nach nationalen Kriterien - europaweit Gelder für die Grundlagenforschung, bei so genannten Pionier- und Zukunftsprojekten, verteilen. Merkel sagte dazu, mit der Gründung des EU-Forschungsrates würden "die Grenzen nationaler Forschung" in der Gemeinschaft überwunden. Der Forschungsrat ist im Zeitraum von 2007 bis 2013 mit einem Gesamtbudget von 7,5 Milliarden Euro ausgestattet

Das Ziel der EU-Regierungschefs, bereits von 2010 an drei Prozent des Brutto-Inlandproduktes für Forschung und Entwicklung auszugeben, bezeichnete Merkel als "ehrgeizig", aber richtig. Die derzeitige EU-Ratspräsidentin räumte aber ein, dass der Zeitplan "vielleicht nicht ganz pünktlich" zu erreichen sei. In Deutschland betragen die Aufwendungen derzeit 2,5 Prozent.

"Wir leben auch hier nicht auf Bäumen"

Der Generalsekretär des Forschungsrates, Ernst-Ludwig Winnacker, beklagte im ZDF, dass zu viele junge Wissenschaftler in der EU bisher zu wenig Zukunftsperspektiven sähen und "etwa in die USA gehen und nicht mehr zurückkommen". Dies liege nicht nur am Geld, sondern auch an den Strukturen. Doch man müsse diesen jungen Menschen sagen: "Wir leben hier nicht auf den Bäumen, sondern wir sind auch gut - und es gibt auch gute Wissenschaft in Europa. Aber sie ist eben so zersplittert."

An deutschen Universitäten seien "nur vier Prozent der Professoren Ausländer". Zürich habe dagegen 60 Prozent. Winnacker: "Dann ist man auch bekannter, die Auswahl ist größer." Zugleich seien in Deutschland nur acht Prozent der Wissenschaftler Frauen. "Die ganzen Ressourcen der Wissenschaftlerinnen nutzen wir nicht."

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) sieht mit dem Rat und auch mit dem neuen EU-Forschungsprogramm "einen Rahmen, um jungen Talenten in Europa eine Chance für gute Forschungsarbeit zu geben". Europäische Forschungspolitik bedeute, die gesamte "Wertschöpfungskette" im Blick zu haben - von zukunftsweisenden Ideen, die bei der Grundlagenforschung entstehen - bis hin zu erfolgreichen Ideen. (tso/dpa

Quelle: Tagesspiegel 27. 2. 2007 |mehr|

 

2006: "Deutschland fehlen die Akademiker" [SPIEGEL-Online 26-09-2006]

2005: Ein Blick auf die Zahlen im internationalen OECD-Vergleich zeigt: In Deutschland gibt es zu wenig Hochschulabschlüsse und im Vergleich auch zu wenig Studierende eines Altersjahrgangs :

| mehr dazu: Frankfurter Rundschau vom 14. September 2005 |

 


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dt - © Gymnasium Ulricianum Aurich