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Schulische Perspektive
Französisch ist eine lebende Fremdsprache. Somit ist der
Unterricht –ähnlich wie im Englischen und anders als im
Lateinischen – auf Kommunikationsfähigkeit sowohl im
mündlichen als auch im schriftlichen Bereich ausgerichtet.
Der Französischunterricht bedient sich hierbei ähnlicher
Methoden und Strategien wie der Englischunterricht. Wenn ein
Schüler/eine Schülerin also Spaß hat am Sprechen und Schreiben
im Englischen, so wird er/sie vermutlich auch an der
französischen Sprache Gefallen finden, auch wenn Französisch –
wie auch Latein – eine anspruchsvollere Sprache ist, was die
grammatischen Strukturen betrifft.
|die
Karte mit den Französisch sprechenden Ländern bitte größer
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Im Fach Französisch besteht die Möglichkeit, gegen Ende der
Mittelstufe an einer Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen, die auf das
Ablegen des 1. Sprachdiploms DELF vorbereitet. ("Diplôme d’Etudes
en Langue Francaise“) Die DELF-Zertifikate sind die einzigen
offiziell anerkannten Diplome für Französisch als Fremdsprache
mit internationalem Wert. Sie können sowohl in Frankreich als
auch in 100 anderen Ländern abgelegt werden und bescheinigen
französische Sprachkompetenz in Wort und Schrift. Die Diplome
gelten als zusätzliche Qualifikation für Praktika und Studien im
Ausland bzw. bei Bewerbungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.
Die Tatsache, dass Französisch eine lebende Fremdsprache ist, hat
zur Folge, dass sich im schulischen wie auch im außerschulischen
Bereich vielfältige Möglichkeiten der Information bzw. der
Kommunikation ergeben:
• Klassen- und Kursfahrten
• Austauschfahrten (derzeit mit einer Schule in Lunéville)
• Briefkontakte / e-mails
• Internet
• Radio / Fernsehen (z. B. TV 5 / Arte) / Kino / Presse
• Musik (von klassischen Chansons bis hin zur kreativen Hip Hop
– Szene)
• längerfristige Austausche oder Studienaufenthalte
Eine Sprache lernen heißt nicht nur, in Wörterbüchern und
Grammatiken nachzuschlagen. Durch Sprachen eröffnen sich andere
Kulturen, Lebensstile, Mentalitäten.
| 21.
März 2007: Lesewettbewerb
im Fach Französisch |
Am
Donnerstag, 15. März, fand am Ulricianum während der 5.
und 6. Stunde zum zweiten Mal ein Lesewettbewerb im Fach
Französisch für die 6. und 7. Klassen statt. Hier gibt's
Eindrücke von den beiden Stunden im Selbstlernzentrum.
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Berufliche Perspektive
Mit dem Zusammenwachsen Europas gewinnen länderübergreifende
Geschäftsbeziehungen mehr und mehr an Bedeutung, deshalb werden
Fremdsprachenkenntnisse für Studium und Beruf immer wichtiger.
Englischkenntnisse werden heutzutage zumeist vorausgesetzt; als
zusätzliche Qualifikation können nur weitere Fremdsprachen
dienen.
Deutschland und Frankreich pflegen enge wirtschaftliche,
kulturelle, politische und wissenschaftliche Beziehungen. So ist
es nicht verwunderlich, dass bei den Fremdsprachen, die auf dem
deutschen Arbeitsmarkt gefragt sind, Französisch mit weitem
Abstand vor den anderen Sprachen nach Englisch an zweiter Stelle
steht.
Französisch lernen eröffnet größere Chancen für den
späteren beruflichen Erfolg. Mit Kenntnissen in dieser Sprache
hat man einen zusätzlichen Trumpf in der Hand!
Uschi Klimaschka-Behrends
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