
Kerncurricula und Bildungsstandards
Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung sind
zentrale Anliegen im Bildungswesen. Grundlage von
Bildung ist der Erwerb von gesichertem Verfügungs- und
Orientierungswissen, das die Schülerinnen und Schüler
zu einem wirksamen und verantwortlichen Handeln auch
über die Schule hinaus befähigt.
Den Ergebnissen von Lehr- und Lernprozessen im
Unterricht kommt damit eine herausragende Bedeutung zu.
Sie werden in Bildungsstandards und Kerncurricula
beschrieben.
Für eine Reihe von Fächern hat die
Kultusministerkonferenz Bildungsstandards verabschiedet,
durch die eine bundesweit einheitliche und damit
vergleichbare Grundlage der fachspezifischen
Anforderungen gelegt ist. Die niedersächsischen
Kerncurricula nehmen die Gedanken dieser
Bildungsstandards auf und konkretisieren sie, indem sie
fachspezifische Kompetenzen für Doppeljahrgänge
ausweisen und die dafür notwendigen Kenntnisse und
Fertigkeiten benennen. In Kerncurricula soll ein
gemeinsam geteilter Bestand an Wissen bestimmt werden,
worüber Schülerinnen und Schüler in
Anforderungssituationen verfügen.

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