Die beiden Seelen des Austausches während des 20. Jubiläums: Graham Willmott und Hans-Jürgen Westermayer

Comeniustreffen Newquay 2001

Betriebspraktikum Newquay

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cornwall - Felsen, Sand und Meer

 

Austausch Aurich - Newquay
Partnerschaft: Wie alles angefangen hat...
Wann sind wir endlich da?
Aktivitäten...
Resultate...
Andere Projekte...
Interessantes in Cornwall

 

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Austausch Aurich - Newquay

Seit April 1980 gibt es eine sehr intensive Partnerschaft mit der Newquay Tretherras School: "normaler Schüleraustausch", gemeinsame Zeitungs-, Musik-, Kunstprojekte, Zusammenarbeit im Comenius-Projekt und nicht zuletzt einen Austausch im Rahmen des Betriebspraktikums des 11. Jahrgangs.

Nach 20 erfolgreichen Jahren ruht der "normale" Schüleraustausch allerdings, denn an der Newquay Tretherras School ist Deutsch als Fremdsprache abgeschafft worden. Eine unverständlich Entscheidung angesichts der erfolgreichen Zusammenarbeit mit über 1.000 Teilnehmer in den letzten 20 Jahren. Ein Hoffnungsschimmer für die Austauschhungrigen Auricher Schüler zeigt sich durch das Interesse des Treviglas Community College in Newquay, denn dort wird Deutsch als Pflichtfremdsprache unterrichtet. 

Im Comenius-Projekt arbeiten Ulricianum und Tretherras weiterhin zusammen, auch die Betriebspraktika Aurich/Newquay finden weiterhin statt

5. November 2003: Auf den Spuren von King Arthur

19. März 2003: Heads off to Newquay/Cornwall

19. Februar 2003: Besuch aus Cornwall

20. November 2002: Betriebspraktikum in Newquay/Cornwall

13. Februar 2002: Newquay: Praktikumsgruppe in Aurich

2. November 2001: Betriebspraktikum in Newquay

30. Mai 2001: Comenius-Treffen in Newquay

15. November 2000: Betriebspraktikum in Newquay/Cornwall

13. September 2000: 20 Jahre Aurich - Newquay

07. September 2000: Comenius Projekt "Kunst & Region" 

30. Mai 2000:  20 Jahre Partnerschaft Aurich-Newquay: die Feier

16. Mai 2000 Austauschgruppe aus Aurich in Newquay

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Partnerschaft Aurich - Newquay: Wie alles angefangen hat

Wie kommt das Ulricianum dazu, ausgerechnet mit einer Schule im entlegendsten Winkel Englands einen regen Schüleraustausch zu unterhalten? - Über das British Council vermittelt unterrichtete Brian Battye für ein Jahr an unserer Schule und fühlte sich hier offensichtlich wohl, denn als er wieder auf die Insel zurückkehrte, wollte er seinen Deutschunterricht durch einen Schüleraustausch mit Aurich beleben. Und so fuhr 1980 die erste Schülergruppe des Ulricianums unter Leitung von Herrn Erdwiens nach Cornwall. Seit 1986 wird der Austausch von Hans-Jürgen Westermayer betreut. Mittlerweile hat sich mit der Newquay Tretherras School eine intensive Zusammenarbeit entwickelt, die weit über den Schüleraustausch hinausreicht.

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A long way far from home...

Hunderte von Schülerinnen und Schüler des Ulricianums haben mittlerweile den englischen Ferienort Newquay kennengelernt. Doch vor dem erlebnisreichen Aufenthalt dort muss erst eine lange Anreise bewältigt werden: 4 Stunden Busfahrt bis Hoek van Holland, 8 Stunden auf der Fähre nach Harwich und noch einmal 9 Stunden Busfahrt quer durch den Süden Englands. Aber die lange Anreise lohnt sich immer. Auf die Besucher warten gastfreundliche Familien, ein interessantes Besuchsprogramm und eine wunderschöne Landschaft - und mit etwas Glück sogar noch schönes Wetter.

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Aktivitäten...

Towan Beach - NewquayAuf dem Programm des 14-tägigen Aufenthalts steht erst einmal das Kennenlernen der Schule mit dem ungewohnten Ganztagsunterricht, den 30 Minuten Unterrichtsstunden, dem Fachraumprinzip (die Schüler wechseln ständig die Räume) und dem Unterricht in englischer Sprache. Als nächstes wird die Gegend erkundet, am besten zu Fuß. Eine Wanderung entlang den Klippen und bei Ebbe über den Sandstrand (mit einem erfrischenden Bad im Meer als Abschluss), eine Wanderung ins Hinterland zum Trerice Manor, ein Spaziergang auf das Headland (mit dem berühmten Headland Hotel - Hitchcock Fans wissen Bescheid) und eine Erkundung der Stadt gehören einfach dazu. Aber auch die weitere Umgebung wird erkundet: die Cornish Riviera in St. Ives, St. Michael's Mount (eine Kleinausgabe des Mont St. Michel), Falmouth mit seiner Burg und schließlich Truro mit seiner neugotischen Kathedrale. Die Wochenenden gestalten die Familien mit ihren Gästen und versuchen über Lehrgänge im Wellensurfen bis hin zu einem Kurztrip nach London den Aurichern so viel wie möglich zu bieten. Am Ende des Aufenthalts freuen sich alle schon auf den Gegenbesuch. Die Auricher wollen dann ihren Partnern ebenso erlebnisreiche Tage bereiten. Das Besuchsprogramm in Aurich soll hier nicht skizziert werden. Eine Radtour gehört aber immer zu den Höhepunkten, wobei es für die englischen Schüler ein besonderer Spaß ist zu beobachten, wie ihre Lehrer - meist nicht sehr routiniert - in die Pedalen treten.

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Resultate...

Das Ergebnis dieser Austauschfahrten lässt sich schwer messen. Sicherlich haben sich die Englischkenntnisse verbessert, allerdings verliert sich dieser Effekt ohne ständige Praxis bald wieder. Weiterhin werden wichtige Erfahrungen gesammelt, selbständig in einer fremden Umwelt mit ungewohnten Verhaltensweisen und unbekannten Menschen zurechtzukommen. Gerade dieser Gewinn an Selbständigkeit und sozialer Kompetenz ist das wichtigste Ergebnis. Dazu kommt aber auch für viele Teilnehmer die Bereicherung, neue Freunde gewonnen zu haben. Oft geschieht es, dass die Partnerschüler sich immer wieder besuchen, dass sogar die Eltern sich gegenseitig kennenlernen und Freundschaften entstehen, die über viele Jahre Bestand haben. So berichtet die Geschichte des Austauschs, dass sich Freundinnen schon gegenseitig zur Hochzeitsfeier eingeladen haben. Eine deutsch-englische Eheschließung können wir allerdings noch nicht vermelden.

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Andere Projekte...

Neben den Austauschfahrten finden mit der Newquay Tretherras School auch noch zahlreiche weitere gemeinsame projektorientierte Aktivitäten statt. Herausgefordert durch die Erfolge der "The Ulricianum Times" wollte auch unsere Partnerschule am Zeitungswettbewerb teilnehmen und bat um unsere Hilfe. So kam es dazu, dass die erste Ausgabe des "Newquay Tretherras Chronicle" als Gemeinschaftsprodukt entstand. Drei Mädchen und ein Junge des Auricher Teams fuhren mit den beiden Leitern der AG und fünf Rechnern im Wohnmobil nach Newquay. Nach einer Woche harter Arbeit konnte die englisch-deutsche Redaktion stolz auf ihre Zeitung sein. Das schönste Ergebnis aber war der Teamgeist, der während der gemeinsamen Arbeit entstand und sich besonders bei der Abschlussfete zeigte. Zu den projektbezogenen Besuchen in Newquay gehören auch die Fahrten von Schülerinnen und Schülern des Ökologiekurses im 13. Jahrgangs unserer Schule. Den Schwerpunkt der Erkundungen bildet die Gewässerqualität in Cornwall. Seit einigen Jahren besteht zwischen den Schulen auch ein Praktikumsaustausch.

Einer der Höhepunkte in der Zusammenarbeit der Schulen bedeutete der Besuch der "Newquay School Band" in Aurich. Die 34 Schülerinnen und Schüler gewannen mit ihrem Spiel auf dem Marktplatz und im Ulricianum schnell die Sympathien des Auricher Publikums. Das Konzert in der Aula endete mit "standing ovations". Aber die Zusammenarbeit blieb nicht nur auf gegenseitige Besuche beschränkt. Auch in den Unterricht eingebettete Projekte über eMail zu den Themen "Vergleich der Rechtssysteme" und "Regionalstruktur" gehörten zum Programm. Die zahlreichen Aspekte der Zusammenarbeit Aurich-Newquay erhalten nun einen interessanten neuen Akzent durch die Zusammenarbeit im Comenius-Projekt, bei dem neben Aurich und Newquay auch die Partnerschulen in Norwegen, Polen und Tschechien mitarbeiten. Die Projektteilnehmer werden sich über drei Jahre mit den Themen regionale Identität und Kultur, Umweltfragen sowie Medien- und Kommunikationsgesellschaft beschäftigen. Zum Abschluss soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch ein Lehreraustausch stattfand, der die Schulleiter der beiden Schulen einschloss. Diese Kontakte haben sicherlich entscheidend dazu beigetragen, die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten der beiden Schulen zu ermöglichen. Nicht nur bei den Schülern, auch bei den Lehrern sind Freundschaften entstanden, die weit über die dienstliche Zusammenarbeit hinausreichen. Und damit soll noch einmal die Frage nach den Ergebnissen aufgegriffen werden: Interkulturelles Lernen aus dem Lehrbuch kann nur Stückwerk bleiben. Erst durch den direkten menschlichen Kontakt lassen sich andere Kulturen wirklich erfahren und verstehen. 

Cornish Coastline

Interessantes in Cornwall

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Newquay

Truro

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zuletzt geändert: 26.01.04 08:57:47
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