Gymnasium Ulricianum Aurich

Klimaforschung: Ozean-unbekannte Welt

http://www.nationalgeographic.de  

Antarctica in brief

United States Antarctic Program

The Antarctis Sun - (newspaper published at McMurdoStation)

(Near) realtime iceberg imagery

Antarctic Projects Homepage

National Ice Centre (USA)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erich von Drygalski und sein Schiff "Gauss" im Polareis 1902

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elephant Island in Sicht

 

Schon gewusst?

 

Ältester Zoo-Pinguin der Welt in Japan gestorben (12.2.02)

Prinzessin Anne auf Heimweg aus der Antarktis (12.2.02)

Gletscher verliert Rieseneisberg  (10.2.02)

Vulkane in der Antarktis  (9.2.02)

1902: Deutsches Segelschiff festgefroren im Eis (9.2.02)

Land of Ice (9.2.02)

Exploring Antarctica

Landkarte 

die bisherigen Texte & Links

..................................................................................................................

Ältester Zoo-Pinguin der Welt in Japan gestorben  

Tokio (dpa) - In Japan ist der nach Angaben seiner Wärter älteste Zoo-Pinguin der Welt gestorben. Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag berichtete, starb «Ginkichi» in der Nacht nach 39 Jahren und neun Monaten in einem Pinguin-Park in der südlichen Stadt Nagasaki an Alterschwäche. Nach menschlichem Alter gerechnet wurde «Ginkichi» stolze 140 bis 150 Jahre alt. Das 95 Zentimeter große und zwölf Kilogramm schwere Tier war 1962 in der Antarktis gefangen und mit zwölf seiner Artgenossen nach Japan gebracht worden. 12-02-2002
zurück

 

Prinzessin Anne auf Heimweg aus der Antarktis

Wellington (AP) Nach einem viertägigen Antarktis-Besuch hat die britische Prinzessin Anne den Heimweg angetreten. Sie legte am Montag zunächst einen Zwischenstopp in der neuseeländischen Stadt Christchurch ein. Am Dienstag wollte Anne noch die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City besuchen, bevor sie zur Beerdigung ihrer Tante Margaret nach London zurückkehren sollte.

Auf ihrer ersten Reise in die Antarktis hatte die Tochter von Königin Elizabeth II. an die Ankunft des britischen Polarforschers Robert Falcon Scott auf dem eisigen Kontinent vor 100 Jahren erinnert. Prinzessin Anne bat auch um Spenden, um 34 historische Orte der Scott-Expedition von 1902 restaurieren zu können. Der Polarforscher und seine sieben Begleiter starben 1912 auf einer weiteren Südpol-Expedition. Beim Wettrennen zum Pol war Scott vom Norweger Roald Amundsen geschlagen worden.

Margaret, die Schwester von Queen Elizabeth, starb am Wochenende in London. Ihre Beerdigung ist am kommenden Samstag.  |Die Meldung vom 19. Januar 2002|

Quelle: AP

zurück

 

Gletscher verliert Rieseneisberg 

Erneut brach ein Eisberg von einem antarktischen Gletscher ab. Der Riese misst 150 Quadratkilometer und ist damit rund anderthalb mal so groß wie Sylt.
 

Nach einem CNN-Bericht löste sich der Eisberg mit der Bezeichnung "C-17" in dieser Woche vom Matusevich-Gletscher im Ross-Meer. Er befinde sich derzeit nahe der Küste und werde von Satelliten beobachtet. |weiter geht's in einem Bericht von Spiegel-online|

zurück

 

Vulkane in der Antarktis 

"Der scharfe Gestank von Schwefelwasserstoff und Salzsäure macht mir, zusammen mit der großen Höhe, das Klettern schwer. Doch als ich über den Kraterrand in einen qualmenden Abgrund von 600 Meter Durchmesser und mehr als 200 Meter Tiefe blicke, weicht das flaue Gefühl im Magen einer großen Ehrfurcht. Tief unten zischen heiße Fontänen, und ätzender Dampf aus Gesteinsspalten färbt die Felsen grünlich-gelb. Nahezu unsichtbar hinter den aufwirbelnden Schwaden liegt auf dem Grund der Grube ein Lavasee. |mehr...|

Quelle: National Gegraphic Deutschland, Dezember 2001

zurück

<c> Fotos: http://magma.nationalgeographic.com 

zurück

 

1902: Deutsches Segelschiff festgefroren im Eis 

"Segelschiff, festgefroren in meterdickem Eis. Temperaturen, die ins Bodenlose fallen. Schneekristalle so hart wie Wüstensand, die waagerecht durch die dunkle Polarnacht peitschen und wie Schmirgelpapier den Lack vom Holz abtragen. Einsamkeit und Leere, die geradezu körperlich spürbar sind. Dann der Kontrast: Durch einen provisorisch mit Segeltuch verhängten Niedergang taucht man in die Behaglichkeit des Schiffsbauchs ein, seine Decksbalken sind geschwärzt vom Ruß des Ofens und der Petroleumlampen - die Illusion ist perfekt. Auf dem glühenden Ofen dampfen Kaffee und heiße Schokolade. Ganz entspannt spielen die Crewmitglieder Karten, schälen Kartoffeln oder lesen. Die Atmosphäre wirkt gelöst, fast heiter, und nichts deutet auf die übermächtige Natur dort draußen hin. Das Schiff ist zu einem Kokon im Eis geworden, ohne den der Mensch in dieser feindlichen Umwelt nicht überleben könnte.

Genauso muss es vor fast 100 Jahren auf dem deutschen Forschungsschiff "Gauss" ausgesehen haben. Am 2. April 1901 war es auf den Kieler Howaldtswerken vom Stapel gelaufen. Nach dem Vorbild der norwegischen "Fram", mit der Fridtjof Nansen, Otto Sverdrup und später auch Roald Amundsen ihre erfolgreichen Polarexpeditionen durchgeführt hatten, war dieser Segler aus massivem Holz konstruiert worden. Unter der Leitung von Kapitän Hans Ruser und Expeditionsleiter Erich von Drygalski verließ die "Gauss" am 11. August 1901 den Kieler Hafen und nahm Kurs auf die Antarktis. "Am Morgen des 14. Februar 1902 hatten wir das Eis in deutlicher Nähe vor uns", notierte Drygalski sechs Monate später. Tagelang fuhr das Schiff unter Segeln und mit Dampfkraft durch immer dichter werdende Eisfelder, bis es am 22. Februar in die Falle ging: "So liefen wir mit rascher Fahrt gegen acht Uhr abends in das breite Tor zwischen den beiden Eiskanten ein. Ich gestehe, dass mich bei dieser Einfahrt ein gewisses Grauen erfasste."
Ein Sturm setzte ein und schloss das Eistor hinter der "Gauss" auf 66 Grad 2 Minuten Süd, 89 Grad 38 Minuten Ost. Alle Versuche, das Schiff zu befreien, scheiterten. Eine gute Woche später schickten sich die Deutschen ins Unvermeidliche und bereiteten die Überwinterung vor. Die Männer ließen sich zwar auch durch grimmigste Witterungsbedingungen nicht von ihrer Arbeit abhalten, aber zusätzliche Aufgaben wie das Ausgraben des Schiffs nach Schneestürmen erregten ihren Unmut. Um die Männer abzulenken, ließ der erfahrene Expeditionsleiter sie bis zur Erschöpfung arbeiten, und wenn es keine Arbeit mehr gab, erfand er welche. Manchmal half selbst das nicht: "Auch in der ersten Messe haben in der Winterzeit schlechtere Stimmungen zeitweilig Platz ergriffen... Der Mangel an Bewegung bei den Schneestürmen und die Einförmigkeit des Dienstes trugen wesentlich dazu bei." In der Hoffnung, seine Leute aufzumuntern, organisierte Drygalski Skatturniere und Liederabende. Beinahe hätten die Männer von der "Gauss" einen weiteren Winter in der Antarktis verbringen müssen. Erst am 2. Februar 1903 - fast am Ende des Sommers - brach das Eis.

|hoch spannend: eingefroren, eingeschneit, fast verhungert - und doch zurück nach Kiel: Erich von Drygalski und seine Begleiter...|

Quelle: http://www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2001/12/topstory2.htm 

zurück

 

Land of Ice

The total volume of the ice sheet covering Antarctica is estimated to be 29 million cu km (7 million cu mi), or about 90 percent of the world's ice. If the ice sheet melted, the oceans of the world would rise by 60 m (200 ft). Some 11 percent of the ice sheet consists of ice shelves—massive floating slabs of permanent ice fringing the continent—that are anchored to the rock and extend into the surrounding ocean. The largest, Ross Ice Shelf, is about the size of France. The Antarctic ice sheet has an average thickness of 2,160 m (7,090 ft); its greatest recorded depth is more than 4,700 m (15,400 ft).

Antarctica's ice sheet formed over millions of years. As new snow falls, it compresses the layers of older snow beneath it into ice. The physical characteristics of the ice sheet are constantly changing as new ice forms and slides outward toward the coasts. Large masses of moving ice known as glaciers move down the continent's five major drainage systems in two ways. If there is a layer of water between the glacier and the bedrock beneath it, the whole glacier can slide under the force of gravity. Alternatively, the weight of the accumulated snow and ice can cause the ice crystals of the glacier to form into layers, which glide over one another. Glaciers flow either into ice shelves or directly out to the edges of the continent, where portions break off and form floating masses called icebergs (see Ice: Icebergs). Carried by circumpolar currents and prevailing winds, these icebergs drift westward around the continent and then northward to the Antarctic Convergence before gradually breaking up and melting upon contact with warmer waters.

In addition to icebergs, ocean waters close to the continent contain floating sea ice, some attached to the land (fast ice) and some drifting with wind and currents (pack ice). Sea ice melts and freezes seasonally, covering up to 21 million sq km (8 million sq mi) in late winter and only 5 million sq km (2 million sq mi) in summer.

Source: http://encarta.msn.com/find/concise.asp?ti=761565002&sid=19#s19 

zurück

<c> http://encarta.msn.com/maps/mapview.asp?mi=T630805A 

zurück

 

Exploring Antarctica

exploration (Encarta)

Erich von Drygalski 1865 - 1949 (Germany): http://www.south-pole.com/p0000085.htm (Antarctica trips 1901/1902

Carsten Borchgrevink 1864 - 1934 (Norway, Australia, England)): http://www.south-pole.com/p0000087.htm (Antarctica trips 1893, 1895, 1898/99, 1899/1900: first one to winter over 1899/1900)

James Clark Ross 1800 - 1862 (England): http://www.south-pole.com/p0000081.htm (Antarctica trips 1819-1827, 1839/1841, 1842

Ernest H. Shackleton 1874 -1922 (England) http://www.south-pole.com/p0000097.htm      |about Shackleton in the Encarta|

Robert Falcon Scott 1868 - 1912 (England)  http://www.south-pole.com/p0000089.htm 

Robert Falcon Scott - the tragic polar explorer: http://library.thinkquest.org/26442/html/explore/robert_brief.html (done by pupils from Switzerland and Singapore

James Weddell 1787 - 1834 (England) http://www.south-pole.com/p0000075.htm 

Wilhelm Filchner 1877 - 1954 (Switzerland) http://www.south-pole.com/p0000103.htm 

Jules-Sebastien-Cesar Dumont d'Urville 1790 - 1842 (France): http://www.south-pole.com/p0000077.htm (Antarctica trips 1838 - 1840)

Charles Wilkes 1790 - 1842 (USA) http://www.south-pole.com/p0000079.htm 

Chronology: http://www.terraquest.com/va/history/chronology/chronology.html 

Abenteuer Antarktis (klasse, sehr informativ): http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/antarktis/forschung.shtml 

Steckbrief des Südpols: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/antarktis/steckbrief.shtml 

Pinguin Projekt Clara-Schumann-Gymnasium Bonn: http://www.clara-online.de/arktis/projekte/ueberleben/pinguine.html 

Klasse kommentierte Linksammlung: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/antarktis/links.shtml 

 

zurück

..................................................................................................................
zuletzt geändert: 14.02.02 20:16:59
© Gymnasium Ulricianum Aurich