Ältester Zoo-Pinguin der Welt in Japan gestorben
Tokio (dpa) - In Japan ist der nach Angaben seiner Wärter älteste Zoo-Pinguin der Welt gestorben. Wie die japanische
Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag berichtete, starb «Ginkichi» in der Nacht nach 39 Jahren und neun Monaten in
einem Pinguin-Park in der südlichen Stadt Nagasaki an Alterschwäche. Nach menschlichem Alter gerechnet wurde
«Ginkichi» stolze 140 bis 150 Jahre alt. Das 95 Zentimeter große und zwölf Kilogramm schwere Tier war 1962 in der
Antarktis gefangen und mit zwölf seiner Artgenossen nach Japan gebracht worden.
12-02-2002 |
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Prinzessin Anne auf Heimweg aus der Antarktis
Wellington (AP) Nach einem viertägigen Antarktis-Besuch hat die britische Prinzessin Anne den Heimweg angetreten. Sie
legte am Montag zunächst einen Zwischenstopp in der neuseeländischen Stadt Christchurch ein. Am Dienstag wollte Anne
noch die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City besuchen, bevor sie zur Beerdigung ihrer Tante Margaret nach London
zurückkehren sollte.
Auf ihrer ersten Reise in die Antarktis hatte die Tochter von Königin Elizabeth II. an die Ankunft des britischen
Polarforschers Robert Falcon
Scott auf dem eisigen Kontinent vor 100 Jahren erinnert. Prinzessin Anne bat auch um
Spenden, um 34 historische Orte der Scott-Expedition von 1902 restaurieren zu können. Der Polarforscher und seine sieben
Begleiter starben 1912 auf einer weiteren Südpol-Expedition. Beim Wettrennen zum Pol war Scott vom Norweger Roald
Amundsen geschlagen worden.
Margaret, die Schwester von Queen Elizabeth, starb am Wochenende in London. Ihre Beerdigung ist am kommenden
Samstag. |Die Meldung vom 19. Januar
2002|
Quelle: AP
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Gletscher
verliert Rieseneisberg
Erneut brach ein Eisberg von einem
antarktischen Gletscher ab. Der Riese misst 150 Quadratkilometer und
ist damit rund anderthalb mal so groß wie Sylt.
Nach einem CNN-Bericht löste sich der Eisberg mit der
Bezeichnung "C-17" in dieser Woche vom
Matusevich-Gletscher im Ross-Meer. Er befinde sich derzeit nahe der
Küste und werde von Satelliten beobachtet. |weiter
geht's in einem Bericht von Spiegel-online|
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Vulkane
in der Antarktis
"Der scharfe Gestank von Schwefelwasserstoff
und Salzsäure macht mir, zusammen mit der großen Höhe, das
Klettern schwer. Doch als ich über den Kraterrand in einen
qualmenden Abgrund von 600 Meter Durchmesser und mehr als 200 Meter
Tiefe blicke, weicht das flaue Gefühl im Magen einer großen
Ehrfurcht. Tief unten zischen heiße Fontänen, und ätzender Dampf
aus Gesteinsspalten färbt die Felsen grünlich-gelb. Nahezu
unsichtbar hinter den aufwirbelnden Schwaden liegt auf dem Grund der
Grube ein Lavasee. |mehr...|
Quelle: National Gegraphic Deutschland, Dezember
2001
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<c> Fotos: http://magma.nationalgeographic.com

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1902:
Deutsches Segelschiff festgefroren im Eis
"Segelschiff, festgefroren in
meterdickem Eis. Temperaturen, die ins Bodenlose fallen.
Schneekristalle so hart wie Wüstensand, die waagerecht durch die
dunkle Polarnacht peitschen und wie Schmirgelpapier den Lack vom
Holz abtragen. Einsamkeit und Leere, die geradezu körperlich spürbar
sind. Dann der Kontrast: Durch einen provisorisch mit Segeltuch verhängten
Niedergang taucht man in die Behaglichkeit des Schiffsbauchs ein,
seine Decksbalken sind geschwärzt vom Ruß des Ofens und der
Petroleumlampen - die Illusion ist perfekt. Auf dem glühenden Ofen
dampfen Kaffee und heiße Schokolade. Ganz entspannt spielen die
Crewmitglieder Karten, schälen Kartoffeln oder lesen. Die Atmosphäre
wirkt gelöst, fast heiter, und nichts deutet auf die übermächtige
Natur dort draußen hin. Das Schiff ist zu einem Kokon im Eis
geworden, ohne den der Mensch in dieser feindlichen Umwelt nicht überleben
könnte.
Genauso muss es vor fast 100 Jahren auf dem deutschen
Forschungsschiff "Gauss" ausgesehen haben. Am 2. April
1901 war es auf den Kieler Howaldtswerken
vom Stapel gelaufen. Nach dem Vorbild der norwegischen "Fram",
mit der Fridtjof Nansen, Otto Sverdrup und später auch Roald
Amundsen ihre erfolgreichen Polarexpeditionen durchgeführt hatten,
war dieser Segler aus massivem Holz konstruiert worden. Unter der
Leitung von Kapitän Hans Ruser und Expeditionsleiter Erich
von Drygalski verließ die "Gauss" am 11. August 1901
den Kieler Hafen und nahm Kurs auf die Antarktis. "Am Morgen
des 14. Februar 1902 hatten wir das Eis in deutlicher Nähe vor
uns", notierte Drygalski sechs Monate später. Tagelang fuhr
das Schiff unter Segeln und mit Dampfkraft durch immer dichter
werdende Eisfelder, bis es am 22. Februar in die Falle ging:
"So liefen wir mit rascher Fahrt gegen acht Uhr abends in das
breite Tor zwischen den beiden Eiskanten ein. Ich gestehe, dass mich
bei dieser Einfahrt ein gewisses Grauen erfasste."
Ein Sturm setzte ein und schloss das Eistor hinter der "Gauss"
auf 66 Grad 2 Minuten Süd, 89 Grad 38 Minuten Ost. Alle Versuche,
das Schiff zu befreien, scheiterten. Eine gute Woche später
schickten sich die Deutschen ins Unvermeidliche und bereiteten die
Überwinterung vor. Die Männer ließen sich zwar auch durch
grimmigste Witterungsbedingungen nicht von ihrer Arbeit abhalten,
aber zusätzliche Aufgaben wie das Ausgraben des Schiffs nach
Schneestürmen erregten ihren Unmut. Um die Männer abzulenken, ließ
der erfahrene Expeditionsleiter sie bis zur Erschöpfung arbeiten,
und wenn es keine Arbeit mehr gab, erfand er welche. Manchmal half
selbst das nicht: "Auch in der ersten Messe haben in der
Winterzeit schlechtere Stimmungen zeitweilig Platz ergriffen... Der
Mangel an Bewegung bei den Schneestürmen und die Einförmigkeit des
Dienstes trugen wesentlich dazu bei." In der Hoffnung, seine
Leute aufzumuntern, organisierte Drygalski Skatturniere und
Liederabende. Beinahe hätten die Männer von der "Gauss"
einen weiteren Winter in der Antarktis verbringen müssen. Erst am
2. Februar 1903 - fast am Ende des Sommers - brach das Eis. | hoch
spannend: eingefroren, eingeschneit, fast verhungert - und doch
zurück nach Kiel: Erich
von Drygalski und seine Begleiter...|
Quelle: http://www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2001/12/topstory2.htm
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Land
of Ice
- The
total volume of the ice sheet covering Antarctica is estimated
to be 29 million cu km (7 million cu mi), or about 90 percent of
the world's ice. If the ice sheet melted, the oceans of the
world would rise by 60 m (200 ft). Some 11 percent of the ice
sheet consists of ice shelves—massive floating slabs of
permanent ice fringing the continent—that are anchored to the
rock and extend into the surrounding ocean. The largest, Ross
Ice Shelf, is about the size of France. The Antarctic ice sheet
has an average thickness of 2,160 m (7,090 ft); its greatest
recorded depth is more than 4,700 m (15,400 ft).
Antarctica's ice
sheet formed over millions of years. As new snow falls, it
compresses the layers of older snow beneath it into ice. The
physical characteristics of the ice sheet are constantly
changing as new ice forms and slides outward toward the coasts.
Large masses of moving ice known as glaciers
move down the continent's five major drainage systems in two
ways. If there is a layer of water between the glacier and the
bedrock beneath it, the whole glacier can slide under the force
of gravity. Alternatively, the weight of the accumulated snow
and ice can cause the ice crystals of the glacier to form into
layers, which glide over one another. Glaciers flow either into
ice shelves or directly out to the edges of the continent, where
portions break off and form floating masses called icebergs (see Ice:
Icebergs). Carried by circumpolar currents and
prevailing winds, these icebergs drift westward around the
continent and then northward to the Antarctic Convergence before
gradually breaking up and melting upon contact with warmer
waters.
In addition to
icebergs, ocean waters close to the continent contain floating
sea ice, some attached to the land (fast ice) and some
drifting with wind and currents (pack ice). Sea ice melts
and freezes seasonally, covering up to 21 million sq km (8
million sq mi) in late winter and only 5 million sq km (2
million sq mi) in summer.
Source: http://encarta.msn.com/find/concise.asp?ti=761565002&sid=19#s19
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<c> http://encarta.msn.com/maps/mapview.asp?mi=T630805A
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Exploring
Antarctica
exploration
(Encarta)
Erich
von Drygalski 1865 - 1949 (Germany): http://www.south-pole.com/p0000085.htm (Antarctica
trips 1901/1902
Carsten
Borchgrevink 1864 - 1934 (Norway, Australia, England)): http://www.south-pole.com/p0000087.htm
(Antarctica trips 1893, 1895, 1898/99, 1899/1900: first one to
winter over 1899/1900)
James
Clark Ross 1800 - 1862 (England): http://www.south-pole.com/p0000081.htm
(Antarctica trips 1819-1827, 1839/1841, 1842
Ernest
H. Shackleton 1874 -1922 (England) http://www.south-pole.com/p0000097.htm
|about Shackleton
in the Encarta|
Robert
Falcon Scott 1868 - 1912 (England) http://www.south-pole.com/p0000089.htm
Robert Falcon Scott - the tragic polar explorer: http://library.thinkquest.org/26442/html/explore/robert_brief.html
(done by pupils from Switzerland and Singapore
James
Weddell 1787 - 1834 (England) http://www.south-pole.com/p0000075.htm
Wilhelm Filchner
1877 - 1954 (Switzerland) http://www.south-pole.com/p0000103.htm
Jules-Sebastien-Cesar
Dumont d'Urville 1790 - 1842 (France): http://www.south-pole.com/p0000077.htm
(Antarctica trips 1838 - 1840)
Charles
Wilkes 1790 - 1842 (USA) http://www.south-pole.com/p0000079.htm
Chronology: http://www.terraquest.com/va/history/chronology/chronology.html
Abenteuer Antarktis (klasse,
sehr informativ): http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/antarktis/forschung.shtml
Steckbrief des Südpols: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/antarktis/steckbrief.shtml
Pinguin Projekt
Clara-Schumann-Gymnasium Bonn: http://www.clara-online.de/arktis/projekte/ueberleben/pinguine.html
Klasse kommentierte
Linksammlung: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/antarktis/links.shtml
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