Erich
von Drygalski
- ist kaum bekannt, obwohl er zu den
ersten gehörte, die den Fuß auf den antarktischen Kontinent
setzte
- war Geograph und Geophysiker an
der Berliner Universität
- deshalb wollte er dort ja hin,
denn er wollte herausfinden, ob der nur aus Eis war oder
tatsächlich aus Landmasse bestand
- schlecht nur, dass er mit dem
Schiff Gauss und 32 Personen an Bord am 21. Februar 1902
für 14 Monate einfror, das war gar nicht geplant
- aber da liefen klasse Dinge ab,
denn so ganz ohne Plan waren die Männer im Jahre 1901/1902
nicht: Leseabende wechselten sich mit Karten- und
Orchesterabenden ab - und irgendwie überstand die Gruppe den
Winter dort
- irgendwann waren Landerkundungen
möglich, die zum Teil im Desaster endeten und haarscharf im
Verirren im gnadenlosen Weiß geendet hätten
- ein Ballon wurde auf 1,600 Fuß
Höhe hinaufgelassen mit Erich von Drygalski im Korb, der per
Telefon (1902!!) den anderen an Deck berichtete, was er sah
- er benannte Kaiser Wilhelm II Land
und den Gaussberg
- er entdeckte irgendwann, dass man
Eis zum Schmelzen bringen kann: Mit Ruß auf dem Eis wurde ein
Auftauprozess eingeleitet: "Within a month we had a long
water channel almost two metres deep. Although there were still
four to five metres of ice underneath, the channel widened
constantly"
- und dass man mit Bierflaschen
Hilfe herbeiholen kann, wissen wir nicht erst seit Janosch und
der Post für den Tiger, aber ob das auch immer so klappt:
"The crew was beginning to wonder if a second ship would be
sent from Germany to search for them. Hans Ruser, captain of the
Gauss, went so far as to suggest throwing empty beer
bottles into the water with messages contained inside with a
description of their position. Furthermore, he suggested 100
more bottles be dropped by the balloon when a next northerly
wind came up."
- die Gauss wurde nach
knapp14 Monaten vom Eis frei gelassen- und Erich hätte gerne
einen zweiten Winter dort verbracht, aber: "They reached
the tip of South Africa on June 9 where Drygalski sent a request
to Berlin suggesting another wintering in the Antarctic. On July
2 his request was denied, probably due to the fact that the
Kaiser was disappointed that no new territory of significance
had been discovered. The Gauss arrived in Kiel on
November 23, 1903."
Zitate aus "Explorers:
Erich von Drygalski"
weitere Informationen
folgen täglich, denn Erichs Geschichte ist richtig spannend und
witzig...
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Die
Aktion: Hintergründe, Fakte, Entwicklungen, Neuigkeiten..
...muss einfach auf
einen Menschen wie Erich von Drygalski aufmerksam machen - und auf
unsere Leute auf der Polarstern! Die leben zwar im Vergleich zu den exakt 100
Jahre zurück liegenden Erfahrungen und Erlebnissen von Drygalski
und seiner Truppe auf einem Luxushotel! Aber die klimatischen
Bedingungen könnten sie dort unten ja auch noch mit denen der Gauss
bekannt machen, aber das möge ihnen erspart bleiben.
-
Antarktis ohne Pinguine?
Undenkbar: Daher werden alle UlricianerInnen aufgefordert, am
Mittwoch in der 1.großen Pause die Pinguine auf den Schulhof zu
bringen: Stofftiere, selbstgebastelte Figuren, tönerne
Pinguine, hölzerne - Hauptsache Pinguin!!!! Eine antarktische
Eisfläche wird bis dahin vorhanden sein
-
die tolle Idee des
Hausmeisters, die Schule am Mittwoch nicht zu heizen, um
antarktische Temperaturen zumindest vorstellbar zu machen, haben
wir zunächst noch dankend abgelehnt....
-
dann wird es einige
Szenen und Darstellungen geben, die Erich von Drygalskis Zeit in
der Antarktis verdeutlichen: Gespielt, gesprochen, gesungen,
gezeigt von allen, denen etwas eingefallen ist - und noch
einfallen wird:
-
neben den 32
bärtigen Männern (irgendwann muss denen an Bord der Gauss
doch der Rasierschaum ausgegangen sein) hört man munkeln von
einer Pinguingruppe
aus dem 12. Jahrgang sowie einer Aktion, deren Wurzel in der 10
c liegt
-
der Ballon
kann leider nicht kommen (die starten wegen der Thermik erst
um15.00 Uhr), außerdem lässt sich der Ballon nicht sagen, dass
er um 11.10 Uhr über dem Schulhof des Ulricianums sein soll,
schade eigentlich, dennoch: Es wird auch einen Ballon geben!
-
eine Gruppe des Pinguin-Kindergartens
plant, dem Spektakel in passender Verkleidung beizuwohnen
-
Firma Steiff schickt
einen 90 cm hohen
Pinguin, sozusagen das Alpha-Tier
-
ein bärtiger Lehrer
verspricht sein Kommen mit Anzug und Fliege, weil ihn das so
pinguinhaft erscheinen lässt
-
Herr Musolf hat
bislang die engagierteste Vorbereitung auf Mittwoch gezeigt:
"am Mittwoch werde ich meinen drei Jungs ihren gestrickten und
ausgestopften Ludwig für einen Ausflug auf unseren Schulhof entführen, da er
den gewünschten Anforderungen für das Spectaculum zu entsprechen scheint",
Kompliment und Urkunde schon sicher
-
es wird natürlich
für alle Pinguine bei der Rückgabe eine Antarktis-Urkunde
geben, die von Menschen unterschrieben ist, welche dort unten
gerade arbeiten - und Erich würde sich freuen, wenn er das noch
hätte erleben dürfen!
-
live-Telefongespräche
sind angeboten worden von http://www.antarktis-station.de/
(Danke!!!) und von Bord der Polarstern: "zu Erich von D....´s Einfrierjubiläum würden wir gerne bei euch anrufen.
Aus der Funkerstation könnte ein Gruppengespräch per Telefon übertragen
werden. Könnt ihr das einplanen und wann sollte das stattfinden?"
(Stracke per email 16-02-2002 um 12.59 Uhr), gleichzeitig
hätten die Polarstern-Leute auch gerne Pinguine: "Zu den Stoffpinguinen: Alle möchten hier gerne einen Stoffpinguin haben."
- Aber die brauchen wir doch alle hier!!
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