Erich genießt das Eis

 

 

 

 

 

 

 

Die Gauss ist eingefroren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drygalskis Ballon

Drygalski und die Expedition mit der Gauss

 

Erfahrung

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Die Daten der Expedition: Kiel - Antarktis - Kiel

Erich von Drygalski ist am 9.02.1865 in Königsberg, Ost Preußen geboren worden. Als dann Ende des 19. Jahrhunderts das „ Antarktika Fieber “ ausbrach, schlug die Deutsche Süd Polaar Kommission vor, Erich von Drygalski mit einem Team von nur 32 Männern auf eine Expedition zum Süd Pol zu schicken.

11. August 1901: Die „Gauß“ lief samt Besatzung aus dem Kieler Hafen aus

2. Januar 1902: sie erreichten die Insel Kerguelen, die sie nach 29 Tagen wieder verließen

Am 7. Februar 1902 sie sichteten die ersten Eisberge, die ihnen die Navigation erheblich erschwerten

Der 21. Februar 1902 war der erste Tag, an dem die Besatzungsmitglieder der „Gauß“ Land sichteten. Doch noch am selben Tag, gegen Abend, gerieten sie mit ihrem Schiff in eine Öffnung zwischen zwei Eisbergen, aus der sie ihr Schiff nicht mehr befreien konnten

Am 2. März 1902 schloss sich die Öffnung zwischen den Eisbergen ganz, so dass es keine Chance mehr gab, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien

18. März 1902 nachdem sich die Situation auf dem Schiff soweit stabilisiert hatte, startete die Besatzung die erste Expedition zur Erkundung des antarktischen Festlandes

Anfang April 1902 folgte eine dreizehntägige Schlittenexpedition, bei der der sogenannte „Gaußberg“ entdeckt und benannt wurde 

Am 27. April 1902 erreichte eine dritte Expeditionsgruppe der "Gauß" den Gaußberg, doch war das zuvor errichtete Lager vom derzeitigen Sturm zerstört worden. Die folgenden Tage verbrachten die Männer damit, das Lager wieder aufzubauen

während des Frühlings 1902 konzentrierten sich die Expeditionsteilnehmer auf die Befreiung der festgefrorenen „Gauß“

erst am 8. Februar 1903 brach das Eis komplett auf, so dass sich das Schiff in Bewegung setzen konnte

am 31. März 1903 befahl Erich von Drygalski zurückzukehren, da es sich als zu gefährlich gestaltete, die Expedition entlang der antarktischen Küste zwischen Eisschollen weiter fortzusetzen

am 9. Juni 1903 erreichten sie Süd Afrika, von wo aus Drygalski einen Antrag nach Berlin sandte, um die Erlaubnis des Kaisers für eine weitere Expedition zum Südpol zu erlangen

am 2. Juli 1903 wurde sein Antrag abgelehnt. Der Kaiser war enttäuscht, dass kein neues Land entdeckt werden konnte

am 23.November 1903 lief die „Gauß“ wieder in Kiel ein

von Julia Kaspari und Sinah Behrends,Klasse 10c

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Die Crew der "Gauss":  33 Männer

 Die Crew  Erich von Drygalskis, Professor für Geographie und Geophysik, bestand aus insgesamt 33 Personen, wobei er der Leiter der Expedition war. Der Kapitän des Schiffes "Gauss" war Hans Ruser. Von den übrigen 32 Deutschen waren 22 reguläre Mannschaftsmitglieder, 5 Marineoffiziere und 5 Wissenschaftler.

Dadurch, dass die Männer 14 Monate lang auf einem Schiff in der Antarktis festsaßen, gab es keine Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen: die Situation schweißte sie zusammen.

Während einiger guter Tage errichteten die Männer eine Windmühle, um Elektrizität zu erzeugen, während andere auf Jagdexpeditionen auf Robben und Pinguine gingen: "Ihre Herzen und Lebern ergeben ein köstliches Ragout... wir mochten es lieber als die konservierte Nahrung", so Bidlingmaier.

 von Julia Bellack, Klasse 10c

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Das Einfrieren der "Gauss"

Am 11. August 1901 verließ die „Gauss“ den Kieler Hafen und nahm Kurs auf  Süden.

Nachdem sie am 2 Januar 1902 die Insel „Iles Kerguelen“ erreicht und sie am 31. Januar wieder verlassen hatte, um zum Antarktis zu gelangen, sichtete die Mannschaft eine Woche später am 7. Februar die ersten Eisberge.

Von dort aus war es besonders schwierig mit dem Schiff voran zu kommen und Land war erst am 21. Februar zu sehen. Mit Dampfkraft fuhren sie immer weiter durch dichter werdende Eisfelder. Auf dem harten Boden lag überall Eis und riesige Klippen ragten am Rande des Wasser bis zu 50 Metern empor.

Beim Versuch,  am späten Abend  zwischen zwei Eiskanten durchzufahren, wurden sie von einem Schneesturm erfasst, der für sie zum Verhängnis wurde, da das Eistor sich hinter der Gauss schloss. Alle Versuche, das Schiff zu befreien, scheiterten.

Drygalski und seine Männer bereiteten daraufhin die Überwinterung vor. Durch die Kälte, die bis zu –18° F reichte, versagten die Instrumente und Bierflaschen zerbrachen. Auch hatten die Männer viel Arbeit geleistet, um das Schiff nach weiteren Schneestürmen auszugraben. Doch trotz schlechter Wetterbedingungen und der mühseligen Arbeit, das Schiff nicht vollkommen unter dem Schnee verschwinden zu lassen, ließ die Crew sich nicht aufhalten. Der erfahrene Expeditionsleiter ließ seine Leute bis zur Erschöpfung arbeiten und erfand welche, wenn es keine mehr gab. Denn zu groß war manchmal der Mangel an Bewegung, der auch schon für schlechtere Stimmungen in der Gruppe gesorgt hatte. So wurden wissenschaftliche Daten gesammelt und während die einen eine Windmühle aufbauten, um Elektrizität zu erzeugen, hatten andere die Aufgabe, Pinguine und Robben zu jagen, was die Leute mehr als ihr Dosenfutter liebten, da deren Herzen und Leber zu Delikatessen wurden.

Das Schiff war gut versorgt und die gemütlichen Kabinen und Räume wurden zu Clubs.

Die Gauss hätte beinahe einen weiteren Winter in der Antarktis verbringen müssen. Erst am 2. Februar 1903 brach das Eis.

von Lu, Klasse 10 c

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Essen und Trinken im Eis

Vor der Reise gen Südpol war die "Gauss" mit ausreichend Dosennahrung und Getränken wie Bier, Rum, Tee für eine 33köpfige Crew ausgestattet worden - allerdings hatte sie nicht damit gerechnet, 14 Monate lang im Eis eingeschlossen zu sein.

Um die Vorräte nicht sofort ganz zu verbrauchen, bereitete ein Teil der Mannschaft aus Herz und Leber von erlegten Robben und Pinguinen ein sehr delikates Ragout zu.

Während der geselligen Runden am Abend genossen die Crewmitglieder viel Bier und Grog. Leere Flaschen wurden anschließend auf besondere Art und Weise recycelt. Per Flaschenpost -so wurde vorgeschlagen- könne man versuchen, Zettel mit Angaben über die jeweiligen Positionen des Schiffes an potentielle Rettungsteams zu übermitteln.

von Jaika, Klasse 10 c

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Wie vertrieb sich die Besatzung während der 14 Monate in Gefangenschaft die Zeit? von Claudia Dittmann, Klasse 10 c

Am 11. August 1901 verließ die „Gauss“ mit 32-köpfiger Besatzung –darunter auch Erich von Drygalski als Expeditionsleiter- den Kieler Hafen und nahm Kurs auf die Antarktis. Dieses Vorhaben wäre schon nach kurzer Zeit wieder beendet  gewesen, wenn die „Gauss“ nicht am 22. Februar Opfer der sich immer weiter verdichtenden Eisfelder geworden wäre: „So liefen wir gegen acht Uhr abends in das breite Tor zwischen den beiden Eiskanten ein. Ich gestehe, dass mich bei dieser Einfahrt ein gewisses Grauen erfasste“, beschreibt Drygalski selbst das Geschehen. Nachdem das Schiff durch einen Sturm vollständig im Eis eingeschlossen worden war, scheiterten alle Versuche, das Schiff zu befreien.

Eine Woche später bereitete sich die Crew auf eine Überwinterung vor, was allerdings nicht nur bedeutete, sich psychisch und nahrungstechnisch umzustellen, sondern auch, sich etwas zu überlegen, wie die Besatzung von den starken witterungsbedingten und psychischen Belastungen angelenkt werden könnte. Um die Männer zu beschäftigen, ließ der Expeditionsleiter Drygalski sie bis zur Erschöpfung arbeiten, und wenn es keine Arbeit mehr gab, erfand er welche. Doch manchmal half selbst das nicht: „Auch in der ersten Messe haben in der Winterzeit schlechtere Stimmungen zeitweilig Platz ergriffen... Der Mangel an Bewegung bei den Schneestürmen und die Einförmigkeit des Dienstes trugen wesentlich dazu bei“, erinnert sich Drygalski. In der Hoffnung, seine Leute aufzumuntern, organisierte er Clubs und die verschiedensten Beschäftigungsmöglichkeiten: Es gab verschiedene Karten-Vereine, einen Club für Zigarrenraucher, einen Gesangsverein und sogar ein Orchester mit Harmonika, Triangel, Flöte und Kochlöffel-Deckeln. Außerdem war jeden Mittwoch Lektüre-Nacht, am Sonntag Bier-Nacht und jeden Samstag, was der Besatzung am Besten gefiel, saßen alle mit einem Glas Grog zusammen und unterhielten sich oder spielten Spiele. 

von Julia Dittmann, Klasse 10 c

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Der Gaussberg

Es war im frühen April des Jahres 1902, als Erich von Drygalski mit einem Heißluftballon über dem arktischen Eis aufstieg. Diese Ballonfahrt hatte nicht nur die Entdeckung des nach dem Expeditionsschiff benannten Gaussberges zur Folge, sondern machte auch Erich von Drygalski zum ersten antarktischen Ballonfahrer. Per Telefon gab er aus 1600 Metern Höhe seinen Mannschaftsgefährten die Sichtung des Gaussberges, der einzigen eisfreien Fläche in der Umgebung, durch.

Schon einige Tage später startete von Drygalski eine 13-tägige Expedition zu dem neu entdecktem Berg. Ziel dieser ersten Expedition war es, einen vorläufigen Unterstand zu bauen, der der Crew als Nachtlager und als Unterstand für ihre Ausrüstung dienen sollte.

Nach der Rückkehr entschied sich von Drygalski, möglichst bald eine weitere Unternehmung zu starten, diese sollte ihm fast zum Verhängnis werden. Die Temperatur war auf -38 F gefallen, als die Männer nach sechs Tagen am 27 April Gaussberg erreichten.

Bei ihrer Ankunft mussten sie feststellen, dass ihr Unterstand von einem Sturm zerstört worden war. Das Team verbrachte mehrere Stunden mit dem Wiederaufbau, bevor sie mit den geplanten geologischen und magnetischen Untersuchungen beginnen konnten. Auf der Rückfahrt überfiel ein weiterer Sturm die Männer.

Der Proviant ging rasch zur Neige und sie waren schon im Begriff, ihre Schlittenhunde zu töten, als sie zufälligerweise auf einen verendeten Seehund stießen, der sie mit ausreichend Nahrung versorgte, bis das Glück es noch einmal gut mit ihnen meinte und sie die eingeschneite Gauss wiederfanden.

 von Martin & Daniel, Klasse 10 c

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Müll rettet Erichs Leben

Erich Drygalski und seine 32 köpfige Crew, versuchten sich anfangs, nachdem sie im Eis stecken geblieben waren, mit Sprengstoff und Eisensägen durch das Eis hindurch zu kämpfen. Diese ersten Versuche scheiterten aber, da das Eis zu dick war und der Weg zum nächsten offenen Wasser 600 m lang war. Nach vielen anderen ebenfalls gescheiterten Versuchen, wie z. B. Flaschenpost, bemerkte Erich irgendwann, dass dort, wo Asche neben das Schiff fiel, das Eis anfing zu schmelzen. Als Drygalski dann einfiel, dass dunkle Farben das Sonnenlicht absorbieren und somit schnell heiß werden, streute er Asche und Müll um das Schiff herum. Langsam fing das Eis an zu brechen und er "streute" sich so noch einen 2 m tiefen Kanal durch den er dann mit seinem Schiff bis an das offene Wasser durchfahren konnte. Aus dem Eis befreit, segelten Drygalski und seine Crew nach Südafrika. 

Von Agnes K., Katja B. und Nele H., Klasse 10 c

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Erich von Drygalski - Ein unbekannter Polarforscher - verkannt weil es "nur" um Forschung ging?


Erich von Drygalski wurde am 9.2.1865 in Königsberg geboren, wo er, neben Berlin  und Leipzig, Mathematik und Naturwissenschaften studierte; seine Dissertation schrieb er über die Wirkung der Eisbedeckungen nordischer Regionen. Von 1891-1893 unternahm er zwei Grönlandexpeditionen für die Gesellschaft für Erdkunde. 1889 habilitierte er für Geographie und Geophysik und leitete die erste deutsche Antarktisexpedition. Das Schiff, die Gauss, startete jedoch erst im Juli 1901 und sollte erst zwei Jahre später zurückkehren. Das Ergebnisse der Expedition wurde in einer 20-bändigen Reihe und zwei Atlanten publiziert, jedoch gewann das Unternehmen nicht die Anerkennung des Kaisers, da die Engländer näher an den Südpol gelangt waren.

Von 1906 bis zu seinem Tode leitete er das von ihm gegründete Geographische Institut in München. Es folgten viele weitere Expeditionen, unter anderem nach Spitzbergen und Nordamerika. Nach dem ersten Weltkrieg wandte sich von Drygalski  verstärkt der Anthropo-Geographie zu. 1934 setzte er sich zu Ruhe.

von Maren Reder, Klasse10 c

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"It contributed to the sum total of knowledge and of human endeavour and should be judged on these grounds. It is precisely there where that the greatest excitement of such an undertaking lies, that it links together the various disciplines of knowledge and engages theory with practice." 

Statement by Erich von Drygalski found out by Mareike Aden on board the "Polarstern" - and her comment: Could be the theme of this trip.

 

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zuletzt geändert: 19.02.02 12:44:40
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