Nach alter Tradition findet der Abiball in Polen
100 Tage vor dem Abitur statt. Da können wenigstens alle
Abiturienten unbelastet vom Ergebnis der Abiturarbeiten feiern!
Aber es gibt noch mehr Unterschiede. Zum Beispiel die
Dankeskultur: Jeder Lehrer bekommt von den Abiturienten eine Rose
als Zeichen des Dankes.

Nächster Unterschied: Die Polonaise. Alle
Abiturienten zeigen eine Tanzvorführung, die mit kunstvoller
Choreografie immer neue Tanzfiguren zum feierlichen
Polonaise-Schritt zeigt. 

Und
nach der Polonaise der Schüler werden die Lehrerinnen und Lehrer
(auch die Gäste) von den Schülerinnen und Schüler aufgefordert,
an einer (zum Glück einfachen) Polonaise mitzuwirken. 
Das
Klassenfoto: Jede Klasse wird mit der Schulleiterin und der
Klassenlehrerin fotografiert. Das könnte doch auch am Ulricianum
Tradition werden - wo sich alle schon mal so aufgehübscht
haben. 
An
normalerweise unsichtbarer Stelle muss ein rotes Strapsband
getragen werden. Warum?
Es soll zu deutlich besseren Ergebnissen der Abiturprüfung
führen! Wer's glaubt, kann's ja mal ausprobieren! 
Und
noch ein Unterschied: Beim Abiball in Kepno sind alle Lehrkräfte
anwesend. Beim Abiball am Ulricianum finden sich vielleicht 10-15
Lehrer ein. Dafür fehlen in Kepno die Eltern! Nur die
Elternvorsitzenden sind anwesend. Und es ist ihre Aufgabe, den Ball
zu organisieren (also nicht die Aufgabe der Schüler des
Abiball-Ausschusses). Gemeinsam ist beiden
Bällen, dass alle Schüler viel Spaß haben (auch wenn die
Kepnoer Schüler die eifrigeren Tänzer sind!).
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