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Anlässlich
des 100. Jahrestages der Verleihung des Literaturnobelpreises an
den ehemaligen Ulricianer Rudolf Eucken wird zu einem Festvortrag
eingeladen, den Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Lübbe (Zürich) am
Freitag, 19. September 2008
um 19.30 Uhr im Foyer des Ulricianums
halten wird.
Der Abend wird mitgestaltet von der Philosophie-AG des Ulricianums
unter Leitung von Frau StR' Kerstin Niemeyer.
Die Einladung richtet sich an alle Schüler, Lehrer, Eltern und
Ehemalige des Ulricianums sowie an die interessierte
Öffentlichkeit.
Eintrittskarten sind (kostenlos) ab Montag, 08. September, bei
Frau Küpker im Sek-II-Sekretariat erhältlich.
Rüdiger Musolf
| Hermann Lübbe
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Professor Dr. Dr. h. c. Hermann Lübbe (* 31. Dezember 1926 in Aurich
(Ostfriesland)) ist ein bekannter deutscher Philosoph der
Gegenwart.
Biografie
Lübbe studierte von 1947 bis 1951 Philosophie, Theologie
und Soziologie in Göttingen, Münster und Freiburg im
Breisgau, u. a. bei Joachim Ritter und Heinrich Scholz.
Nach seiner Promotion mit einer Arbeit zur Vollendung der
Ding-an-sich-Problematik im Werke Kants war er Assistent
von Gerhard Krüger in Frankfurt am Main - er besuchte
dort auch Seminare von Max Horkheimer und Theodor W.
Adorno - sowie Universitätsassistent in Erlangen und
Köln. 1956 habilitierte er sich in Erlangen mit einer
Schrift über Die Transzendentalphilosophie und das
Problem der Geschichte und lehrte dann zunächst als
Privatdozent, später als Professor an den Universitäten
Erlangen, Hamburg, Köln und Münster.
<c> Foto: priv.
Von 1963 bis 1969 war er ordentlicher Professor an der
damals neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum, ab 1966
gleichzeitig Staatssekretär im Kultusministerium von
Nordrhein-Westfalen. 1969 wechselte er in das Amt des
Staatssekretärs beim Ministerpräsidenten und ging als
ordentlicher Professor für Sozialphilosophie an die
ebenfalls neu gegründete Universität Bielefeld, wo er
bis 1973 blieb. 1970 gab er den Staatssekretärsposten
auf. Von 1971 bis 1991 war Lübbe ordentlicher Professor
und seit der Emeritierung 1991 Honorarprofessor für
Philosophie und Politische Theorie an der Universität
Zürich. Seit Mai 2004 ist er „Senior Fellow“ an der
Universität-Gesamthochschule Essen.
In den Jahren 1975 bis 1978 fungierte Lübbe als
Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie
in Deutschland. Er ist Mitglied zahlreicher
wissenschaftlicher Gesellschaften des In- und Auslandes
und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. im
Jahr 1990 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik
und 1995 den Preis der Hanns-Martin-Schleyer-Stiftung.
1996 erhielt er das Große Verdienstkreuz der
Bundesrepublik Deutschland und im Jahre 2000 das
Ehrendoktorat der Evangelisch-Theologischen Fakultät der
Universität München.
Hermann Lübbe ist seit 1951 verheiratet und hat vier
Kinder. Zeitweilig bewohnt er seinen Nebenwohnsitz in
Havixbeck bei Münster. Seine Tochter Gertrude
Lübbe-Wolff ist seit April 2002 Richterin am
Bundesverfassungsgericht, seine Tochter Weyma Lübbe
Professorin für Praktische Philosophie an der
Universität Leipzig.
Quelle und mehr: wikipedia.de
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