Bio, Mathe und Chemie und Malta


Am 6. Oktober um 19.30 Uhr ging's mit einem Rosemi-Bus zum Flughafen nach Köln/Bonn, wo eine Maschine von Air Malta auf uns warten und die uns um 5.30 Uhr in Malta abliefern sollte. Aber es kam alles anders...

Studienfahrt der Kurse Bi53L, Ch51L, Ma51L nach Malta

Das Flugzeug, mit dem wir fliegen sollten, befand sich noch mit einem Defekt auf Malta und die Ersatz-Maschine konnte nicht abheben, weil das Wetter in Malta dafür zu schlecht war.
Nach ewiglangem Warten bekamen wir endlich unsere Lunch-Pakete und um 5.00 Uhr saßen wir dann endlich müde und abgekämpft im Flieger.

Kaum auf Malta angekommen haben wir erstmal den Ausflug nach Valletta, der Hauptstadt Maltas, ausfallen lassen und verbrachten den Tag damit, Geld, sprich "Liri" abzuheben oder zu wechseln, im Pool vor der Haustür zu schwimmen oder einfach nur zu schlafen... Zzzzzz.

Am Sonntag morgen ging es zur allmorgendlichen Besprechung um 9.30Uhr in der Hotel Lounge und danach mit dem Bus von St. Julians nach Valletta und von dort aus nach Marsaxlokk, einem Fischer-Ort im Süden, wo es nach einem Spaziergang über den Flohmarkt und einem Mittagessen zu Fuß weiter nach Birzebbuga und einer Höhle mit prähistorischen Skeletten ging.
Dort angekommen, stellten unsere Herr und Frau Dietl und Herr Grünhage fest: es fehlt jemand. Lars war weg und keiner wusste wo. Hat er irgendwo unterwegs den Anschluss verpasst, ist er die Klippen runter ins Meer gesprungen oder gefallen?
Kurzerhand wurde die Polizei informiert und der Wirbelsturm am Meer geriet fast völlig in den Hintergrund, bis Lars von der Polizija zurückgebracht wurde. Sie fanden ihn in Marsaxlokk in einem Cafe, wo er noch gemütlich etwas essen wollte... =)

Montag ging es nach Rabat und Mdina, der ehemaligen Hauptstadt Maltas wo jeweils zwei bis drei Gruppen aus den verschiedenen LK's bei einer "Stadtralley" (die "Stadt" (arab. Medina) hat eine Fläche von ca. 350 x 350 m) gegeneinander antraten.
Anschließend macht sich der Mathe-LK auf den Weg ins "Windsor Castle", einem kleinen Imbiss, während die anderen beiden LKs sich schon mal auf den 4km langen Fußmarsch zu den Dinlgi-Cliffs machten...
Nach dem ausgiebigen Burger, Pommes und Omlett-Essen machte sich dann auch der Mathe LK auf den Weg und traf die Bio- und Chemie-LKs, die ihrerseits auch schon wieder auf der Suche nach etwas Essbarem befanden und sich dann an behaarten Spaghettis, vergammeltem Pommes,  Salat und ähnlichen Köstlichkeiten zu stärken versuchten. Anschließend ging es dann wieder gemeinsam mit dem Bus zurück nach St. Julians.

Dienstag fiel die Brauerei-Besichtigung leider aus und wir holten den Besuch Vallettas nach, der mit einem freien Nachmittag und einer abendlichen Party in Apartment 3 seinen Ausklang fand.

Am Mittwoch, unserem freien Tag, ging es optional in den heimischen Pool vor der Haustür, zur Golden Bay oder zu den Felstempeln von Mnajdra und der Blauen Grotte.
Die sieben Leute, die sich auf den Weg zu den Felstempeln machten, kamen anschließend noch in den Genuss mit insgesamt 8 Leuten in einem durchschnittlichen Taxi für 50 Kleingeld p.P. zu der Blauen Grotte gefahren zu werden und dort eine kleine Bootstour bei leichtem Regenwetter zu unternehmen.


Abends ließen wir es uns dann gemeinsam in Apartment 6 bei einem maltesischen Nudelauflauf mit Salat und Früchtequark und einem oder auch zwei oder drei oder x Gläsern Rotwein, gut gehen.

Donnerstag ging es dank Philip, unserem Bus-Manager, geschlossen zum Fährhafen, wo wir zum Schrecken einiger Kursteilnehmer mit einem kleinen Touristenboot zuerst nach Comino, zur Blauen Lagune zum Schwimmen, und anschließend weiter nach Gozo gebracht wurden. Dort konnten wir das älteste, frei stehende, aus Stein gebaute Gebäude der Welt besichtigen und anschließend von der Zitadelle aus den Ausblick über die Insel genießen, wie auch schon seiner Zeit Napoleons Soldaten, die bei einem Überfall auf die Insel Gozo von den Einwohnern dort gefangen gehalten wurden...
Abends saßen wir noch bei unserem Italiener am Pool und bestellten mit unseren 48 Leuten Pizza und Pasta, wobei die ersten schon fertig gegessen hatten und die letzten noch immer auf das Essen warteten...

Freitag machte dann jeder was er oder sie wollte: von Shoppen über Geldwechseln bis Warten, und noch mehr warten. Bis der Bus kam.

Der Flieger für die Rücktour war pünktlich und schließlich kamen wir am Samstag Morgen um 2.00 Uhr wieder in Köln/Bonn an und trafen dann um ca. 6.30 Uhr wieder auf unserem Schotterplatz in Aurich ein. Müde und um einige Erfahrungen reicher...

Hermann Albach

 

 

Fotos Dank an Simon/m0rphex & Co.

 

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