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Studienfahrt der Kurse Bi53L, Ch51L, Ma51L
nach Malta
Das Flugzeug, mit dem wir fliegen sollten, befand sich noch mit
einem Defekt auf Malta und die Ersatz-Maschine konnte nicht
abheben, weil das Wetter in Malta dafür zu schlecht war.
Nach ewiglangem Warten bekamen wir endlich unsere Lunch-Pakete und
um 5.00 Uhr saßen wir dann endlich müde und abgekämpft im
Flieger.

Kaum auf Malta angekommen haben wir erstmal den Ausflug nach
Valletta, der Hauptstadt Maltas, ausfallen lassen und verbrachten
den Tag damit, Geld, sprich "Liri" abzuheben oder zu
wechseln, im Pool vor der Haustür zu schwimmen oder einfach nur
zu schlafen... Zzzzzz.
Am Sonntag morgen ging es zur allmorgendlichen Besprechung um
9.30Uhr in der Hotel Lounge und danach mit dem Bus von St. Julians
nach Valletta und von dort aus nach Marsaxlokk, einem Fischer-Ort
im Süden, wo es nach einem Spaziergang über den Flohmarkt und
einem Mittagessen zu Fuß weiter nach Birzebbuga und einer Höhle
mit prähistorischen Skeletten ging.
Dort angekommen, stellten unsere Herr und Frau Dietl und Herr
Grünhage fest: es fehlt jemand. Lars war weg und keiner wusste
wo. Hat er irgendwo unterwegs den Anschluss verpasst, ist er die
Klippen runter ins Meer gesprungen oder gefallen?
Kurzerhand wurde die Polizei informiert und der Wirbelsturm am
Meer geriet fast völlig in den Hintergrund, bis Lars von der
Polizija zurückgebracht wurde. Sie fanden ihn in Marsaxlokk in
einem Cafe, wo er noch gemütlich etwas essen wollte... =)

Montag ging es nach Rabat und Mdina, der ehemaligen Hauptstadt
Maltas wo jeweils zwei bis drei Gruppen aus den verschiedenen LK's
bei einer "Stadtralley" (die "Stadt" (arab. Medina)
hat eine Fläche von ca. 350 x 350 m) gegeneinander antraten.
Anschließend macht sich der Mathe-LK auf den Weg ins
"Windsor Castle", einem kleinen Imbiss, während die
anderen beiden LKs sich schon mal auf den 4km langen Fußmarsch zu
den Dinlgi-Cliffs machten...
Nach dem ausgiebigen Burger, Pommes und Omlett-Essen machte sich
dann auch der Mathe LK auf den Weg und traf die Bio- und
Chemie-LKs, die ihrerseits auch schon wieder auf der Suche nach
etwas Essbarem befanden und sich dann an behaarten Spaghettis,
vergammeltem Pommes, Salat und ähnlichen Köstlichkeiten zu
stärken versuchten. Anschließend ging es dann wieder gemeinsam
mit dem Bus zurück nach St. Julians.

Dienstag fiel die Brauerei-Besichtigung leider aus und wir
holten den Besuch Vallettas nach, der mit einem freien Nachmittag
und einer abendlichen Party in Apartment 3 seinen Ausklang fand.
Am Mittwoch, unserem freien Tag, ging es optional in den
heimischen Pool vor der Haustür, zur Golden Bay oder zu den
Felstempeln von Mnajdra und der Blauen Grotte.
Die sieben Leute, die sich auf den Weg zu den Felstempeln machten,
kamen anschließend noch in den Genuss mit insgesamt 8 Leuten in
einem durchschnittlichen Taxi für 50 Kleingeld p.P. zu der Blauen
Grotte gefahren zu werden und dort eine kleine Bootstour bei
leichtem Regenwetter zu unternehmen.

Abends ließen wir es uns dann gemeinsam in Apartment 6 bei einem
maltesischen Nudelauflauf mit Salat und Früchtequark und einem
oder auch zwei oder drei oder x Gläsern Rotwein, gut gehen.
Donnerstag ging es dank Philip, unserem Bus-Manager,
geschlossen zum Fährhafen, wo wir zum Schrecken einiger
Kursteilnehmer mit einem kleinen Touristenboot zuerst nach Comino,
zur Blauen Lagune zum Schwimmen, und anschließend weiter nach
Gozo gebracht wurden. Dort konnten wir das älteste, frei
stehende, aus Stein gebaute Gebäude der Welt besichtigen und
anschließend von der Zitadelle aus den Ausblick über die Insel
genießen, wie auch schon seiner Zeit Napoleons Soldaten, die bei
einem Überfall auf die Insel Gozo von den Einwohnern dort
gefangen gehalten wurden...
Abends saßen wir noch bei unserem Italiener am Pool und
bestellten mit unseren 48 Leuten Pizza und Pasta, wobei die ersten
schon fertig gegessen hatten und die letzten noch immer auf das
Essen warteten...

Freitag machte dann jeder was er oder sie wollte: von Shoppen
über Geldwechseln bis Warten, und noch mehr warten. Bis der Bus
kam.
Der Flieger für die Rücktour war pünktlich und schließlich
kamen wir am Samstag Morgen um 2.00 Uhr wieder in Köln/Bonn an
und trafen dann um ca. 6.30 Uhr wieder auf unserem Schotterplatz
in Aurich ein. Müde und um einige Erfahrungen reicher...
Hermann Albach

Fotos
Dank an Simon/m0rphex & Co.
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