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Am 6.Juli 06 statteten der Landrat von Kepno, Herr Jercy
Trzmiel, sein Stellvertreter, Herr Wlodzimierz Mazurkiewicz der
Kreissekretär und eine Dolmetscherin dem Ulricianum einen Besuch
ab. An diesem Besuch war dem Kepnoer Landrat besonders gelegen, da
die Keimzelle der Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen Aurich
und Kepno in der Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Ulricianum
und dem Liceum Kepno bestand. 
Ganz rechts der Auricher Landrat, 3.v.l. sein Stellvertreter
Die
Gäste informierten sich über den naturwissenschaftlichen Bereich
des Ulricianums und die Ganztagseinrichtungen, die kurz vor der
Fertigstellung stehen. Sie zeigten sich von den Investitionen des
Landkreises Aurich beeindruckt. Vom guten
Wetter begünstigt wurde das "Freilichtmalerei" Projekt
ein voller Erfolg. Die Künstler und die Schülerinnen waren so
eifrig bei der Arbeit, dass sie kaum Zeit zu einem Einkaufsbummel
fanden. Der Gegenbesuch nach Kepno mit
Auricher Künstlern und Schülern des Ulricianums soll im
Frühjahr 2007 stattfinden.
We© Gymnasium Ulricianum Aurich
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Und hier eine Bericht aus der OZ v. 5.07.06
05.07.2006
Polen malen und zeichnen in Ostfriesland
von sven grünhagen
AUSTAUSCH Schüler und Politiker aus dem polnischen
Landkreis Kepno besuchen Aurich
Landrat Walter Theuerkauf begrüßte gestern die Gäste.
Im Herbst soll vielleicht eine Gruppe aus Aurich das
Nachbarland besuchen.
Aurich - „Wir haben die erste Stufe hinter uns : das
Kennenlernen“, sagte gestern Vormittag Aurichs Landrat
Walter Theuerkauf im Gespräch mit einer vierköpfigen
Delegation, die aus dem polnischen Partnerlandkreis Kepno
angereist war. Bei einer Tasse Tee begrüßte Walter
Theuerkauf die Gäste, die am Montag in Aurich angekommen
sind.
Der Ausgangspunkt der Zusammenarbeit, die seit mehr als zehn
Jahren besteht, ist das Lyzeum : ähnlich dem deutschen
Gymnasium : in Kepno gewesen. Insbesondere in den Bereichen
Jugendsport und Kunst wird seit Jahren gemeinsam gearbeitet.
Auch die Kliniken in Kepno und Aurich sowie
kommunalpolitische Bereiche tauschen sich seit einiger Zeit
aus. Wlodzimierz Mazurkiewicz, stellvertretender Landrat des
Landkreises Kepno, erzählte: „In Zukunft wollen wir auch
die Zusammenarbeit der Feuerwehren in Kepno und Aurich
beginnen.“ Der polnische Landrat von Kepno, Jercy Trzmiel,
bedankte sich für die Einladung und betonte, dass man viele
Tipps aus dem Austausch mitnehmen könne.
Neue Erfahrungen sammeln sicherlich auch die drei 17 Jahre
alten Schülerinnen Alina Rabiega, Agata Piotrowska und
Dagmara Wegrzynowicz vom Lyzeum Kepno.
Die Mädchen zählen mit ihrem Kunst- und Deutschlehrer Jan
Kasendra sowie den Malerinnen Leokadia Szwancar und Irena
Gruszka zum polnischen Besucherkreis in Aurich. Gestern
schauten sich die polnische Gäste im Kreishaus eine
Ausstellung von Kunstmalereien eines Leistungskurses des
Ulricianums an, dann ging es in die Innenstadt. Einen kurzen
Halt machten sie am Lambertshof, wo die drei polnischen Schülerinnen
selbst zur Kohle griffen und erste Freilichtmalereien
anfertigten. „Die Schüler lernen am Lyzeum von
professionellen Malern“, erzählte der Lehrer Jan Kasendra.
In den nächsten Tagen besuchen die drei Mädchen mit ihrem
Lehrer und den Malerinnen das Ulricianum, Norderney und
Greetsiel.
Am Sonnabend geht es nach einem Besuch in Großefehn, wo die
Fehnlandschaft mit ihren Kanälen und Mühlen auf den
Zeichenblöcken verewigt wird, später zurück in die
Heimat. Im Herbst soll vielleicht eine Gruppe aus Aurich
Kepno besuchen. "
„Die Schüler lernen am Lyzeum von professionellen
Malern“ "
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