Zu Besuch in Kepno


Vom 4. - 8. Juli 2006 kam eine Delegation des Landkreises Kepno nach Aurich. Mit von der Partie waren drei Künstler und drei Schüler, die in einem Projekt "Freilichtmalerei" ihre Sicht unserer Stadt künstlerisch festhalten wollten. 

Am 6.Juli 06 statteten der Landrat von Kepno, Herr Jercy Trzmiel, sein Stellvertreter, Herr Wlodzimierz Mazurkiewicz der Kreissekretär und eine Dolmetscherin dem Ulricianum einen Besuch ab. An diesem Besuch war dem Kepnoer Landrat besonders gelegen, da die Keimzelle der Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen Aurich und Kepno in der Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Ulricianum und dem Liceum Kepno bestand. 


Ganz rechts der Auricher Landrat, 3.v.l. sein Stellvertreter

Die Gäste informierten sich über den naturwissenschaftlichen Bereich des Ulricianums und die Ganztagseinrichtungen, die kurz vor der Fertigstellung stehen. Sie zeigten sich von den Investitionen des Landkreises Aurich beeindruckt. 

Vom guten Wetter begünstigt wurde das "Freilichtmalerei" Projekt ein voller Erfolg. Die Künstler und die Schülerinnen waren so eifrig bei der Arbeit, dass sie kaum Zeit zu einem Einkaufsbummel fanden. 

Der Gegenbesuch nach Kepno mit Auricher Künstlern und Schülern des Ulricianums soll im Frühjahr 2007 stattfinden. 

We© Gymnasium Ulricianum Aurich

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Und hier eine Bericht aus der OZ v. 5.07.06


Landrat </b>Jercy</b> </b>Trzmiel</b> aus </b>Kepno </b>und seine Dolmetscherin Karolina </b>Szczepanska</b> gestern beim Empfang im Kreishaus mit Walter Theuerkauf (von links).

05.07.2006

Polen malen und zeichnen in Ostfriesland

von sven grünhagen

AUSTAUSCH Schüler und Politiker aus dem polnischen Landkreis Kepno besuchen Aurich

Landrat Walter Theuerkauf begrüßte gestern die Gäste. Im Herbst soll vielleicht eine Gruppe aus Aurich das Nachbarland besuchen.

Aurich - „Wir haben die erste Stufe hinter uns : das Kennenlernen“, sagte gestern Vormittag Aurichs Landrat Walter Theuerkauf im Gespräch mit einer vierköpfigen Delegation, die aus dem polnischen Partnerlandkreis Kepno angereist war. Bei einer Tasse Tee begrüßte Walter Theuerkauf die Gäste, die am Montag in Aurich angekommen sind.

Der Ausgangspunkt der Zusammenarbeit, die seit mehr als zehn Jahren besteht, ist das Lyzeum : ähnlich dem deutschen Gymnasium : in Kepno gewesen. Insbesondere in den Bereichen Jugendsport und Kunst wird seit Jahren gemeinsam gearbeitet. Auch die Kliniken in Kepno und Aurich sowie kommunalpolitische Bereiche tauschen sich seit einiger Zeit aus. Wlodzimierz Mazurkiewicz, stellvertretender Landrat des Landkreises Kepno, erzählte: „In Zukunft wollen wir auch die Zusammenarbeit der Feuerwehren in Kepno und Aurich beginnen.“ Der polnische Landrat von Kepno, Jercy Trzmiel, bedankte sich für die Einladung und betonte, dass man viele Tipps aus dem Austausch mitnehmen könne.

Neue Erfahrungen sammeln sicherlich auch die drei 17 Jahre alten Schülerinnen Alina Rabiega, Agata Piotrowska und Dagmara Wegrzynowicz vom Lyzeum Kepno.

Die Mädchen zählen mit ihrem Kunst- und Deutschlehrer Jan Kasendra sowie den Malerinnen Leokadia Szwancar und Irena Gruszka zum polnischen Besucherkreis in Aurich. Gestern schauten sich die polnische Gäste im Kreishaus eine Ausstellung von Kunstmalereien eines Leistungskurses des Ulricianums an, dann ging es in die Innenstadt. Einen kurzen Halt machten sie am Lambertshof, wo die drei polnischen Schülerinnen selbst zur Kohle griffen und erste Freilichtmalereien anfertigten. „Die Schüler lernen am Lyzeum von professionellen Malern“, erzählte der Lehrer Jan Kasendra. In den nächsten Tagen besuchen die drei Mädchen mit ihrem Lehrer und den Malerinnen das Ulricianum, Norderney und Greetsiel.

Am Sonnabend geht es nach einem Besuch in Großefehn, wo die Fehnlandschaft mit ihren Kanälen und Mühlen auf den Zeichenblöcken verewigt wird, später zurück in die Heimat. Im Herbst soll vielleicht eine Gruppe aus Aurich Kepno besuchen. "
„Die Schüler lernen am Lyzeum von professionellen Malern“ "

 

 

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