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Malewitsch (engl. Malevich), Kasimir Sewerinowitsch (1878-1935), russischer Maler und Kunsttheoretiker. Malewitsch gelangte über den Kubismus ab 1912 zu einem eigenständigen abstrakten Stil, den er selbst als Suprematismus bezeichnete (theoretisches Manifest Vom Kubismus zum Suprematismus, 1915). Darin erhob er die Forderung nach einer absoluten", gegenstandslosen Malerei, die er auf geometrische Grundformen zurückführte (Rechteck, Dreieck, Kreis). Innerhalb dieser Grenzen verwirklichte er seine geometrischen Kompositionen zunächst mehrfarbig, beschränkte sich später jedoch zunehmend auf die reinen Farben Schwarz und Weiß, so beispielsweise in seinem berühmten Schwarzen Quadrat auf weißem Grund (1913, Russisches Museum, Sankt Petersburg) oder Weiß auf Weiß (um 1918, Museum of Modern Art, New York), eines von einer ganzen Folge monochromer Weiß-auf-Weiß-Bildern, mit denen er den Suprematismus in logischer Konsequenz zu Ende führte. |
| Textstellen
in dem Roman zu Malewitsch: "»Das kann ich sehen«, sagte die Frau. »Der Einfluss des späten Malevich ist unverkennbar. Ich würde zu gern wissen, wie dein Vater an diese Bilder geraten ist ... (S. 86) "»Meine Bilder haben absolut nichts mit Malevich zu tun. Wir sind vollkommene Gegensätze ...«" (S. 100) |
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