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Drei
Jahre sind veranschlagt für die Restaurierung der vor mehr als 120
Jahren von Hinrich Henrich, Henry) Emminga in Golden gebauten Windmühle,
und ca. 400 000 Dollar liegen dafür bereit. An den Kosten der
Restaurierung beteiligt sich der Staat Illinois mit 200 000
Dollar, mit 100 000 Dollar der Fremdenverkehrsverband Illinois, der
Rest wird durch private Spenden aufgebracht. Der Erbauer der Windmühle,
Hinrich Reemts Emminga (1829-1888), stammt aus Holtrop, und dort
liegt er auch neben seiner ersten Frau begraben, die Mühle aber
steht in Golden, einem kleinen Ort im mittleren Westen der USA,
nicht weit vom Mississippi, im Nordwesten von Illinois.
„Little Holtrop“
wurde dieser Ort vor hundert Jahren
manchmal (spöttisch?) genannt, denn die Mehrzahl der Siedler
in der südlichen Prärie (South Prairie), wie man dieses Gebiet
auch nannte, kam aus Holtrop oder den umliegenden Dörfern.
In den amtlichen Akten in Quincy, dem Sitz der
Bezirksregierung, taucht auch der Name „New
Ostfriesland“ auf.
Anna Wienke kam in den achtziger Jahren zum ersten Mal in die Heimat
ihrer Vorfahren um ihre „roots“ zu suchen. Bei ihrem zweiten
Besuch lernte ich sie kennen. Ich war überrascht, daß sie mich auf
Plattdeusch ansprach, denn eine Verwandte, Frieda Schwarz, geb.
Emminga, hatte mich gebeten, bei Anna Wienkes Besuch in der Stiftsmühle
in Aurich zu dolmetschen. Anna Wienke sprach Platt, wie sie es von ihren Eltern in
Golden gelernt hatte, aber eben kein Hochdeutsch.
Über die Golden Windmill, die „Prairie Mill“, hat Anna Wienke
ein Buch geschrieben: „When the Wind Blows“, das aber - leider
-vergriffen ist. Das Verdienst der Laienautorin besteht vor allem
darin, daß sie viele Dokumente, Briefe, Zeitungsberichte,
Familienanzeigen aus der lokalen Zeitung „Golden New Era“
zusammengestellt und ausgewertet hat, die die Geschichte dieses kleinen „ostfriesischen Dorfes“, wie
Golden an einer Stelle genannt wird, sehr anschaulich widerspiegeln.
Ob sie sich mit dem Bau einer Kirche, der Gründung einer höheren
Schule oder einer Bank befassen, in allen Zeitungsberichten wird der
Stolz der Bürger auf ihr Dorf und den erreichten Wohlstand spürbar.
Und bei fast allen
Unternehmungen spielt der Sohn des Mühlenbauers, H.H. Emminga, eine
wichtige Rolle: Er betreibt die Mühle, er gründet eine Bank und
betätigt sich als Bankier, er verkauft Mehl und Getreide in Amerika
und in andere Länder, er veranlaßt den Bau einer höheren Schule
und beschafft das Grundstück dafür, er veranlaßt die Gründung
einer Zeitung und vieles mehr. Er reist nach Europa und nach Asien,
und er besucht das von einem Deutschen, Dr.Schneller,
geleitete syrische Waisenhaus in Jerusalem, das er großzügig
unterstützt. Aber er betätigt sich auch als Historiker und
verwendet viel Zeit mit der Lektüre der Schriften des
ostfriesischen Gelehrten Ubbo Emmius, den er zu seinen Vorfahren zählt:
Emmius ist die latinisierte Form des Namens Emminga. Wie seine
ostfriesischen Mitbürger ist er besonders stolz ist er aber auf den
aufblühenden Ort Golden. In
einem der Zeitungsberichte von 1897 heißt es: „(Golden) gehört
jetzt zu den Führern im Geschäftsleben,
und die Menge und Bedeutung der Geschäfte, die hier getätigt
werden, steht hinter keinem Ort in West Illinois zurück.“ Und
etwas später: „Es
ist nicht der Zweck dieses Artikels, in preisenden Worten ohne
Belege durch Tatsachen etwas zu schildern, sondern der Artikel soll
einen einfachen ungeschminkten Bericht von der Entwicklung, dem
Wachsen und dem Fortschritt dieses Dorfes geben, dessen Vorzüge
keiner Lobhudelei bedürfen, dessen Geschichte vielmehr die
Verwirklichung dessen ist, was Tatkraft und Unternehmungsgeist
erreichen können.“ Ein Artikel von 1914 ist überschrieben:
„Golden, der Stolz der Prairie“. In ihm heißt es: „Das
Anwachsen des Handels, die Verbesserungen, die Lebendigkeit und das
Erscheinungsbild der Stadt machen sie, ohne Prahlerei, zu der besten
Stadt dieser Größe in diesem Staat. Die Geschäftsleute sind auf
dem neuesten Stand und fortschrittlich, die Bauern hier in der
Umgebung sind erfolgreich und fortschrittlich.“
Am
Anfang aber war das Leben hier aber unbeschreiblich hart, mühselig
und entbehrungsvoll. Die Reise dauerte in der Regel ca. drei Monate,
und schon mit der Überfahrt
begannen die Strapazen . Ein Brief eines der ersten Siedler gibt
davon eine lebhafte Vorstellung. Er wurde am 11. Januar 1850 von
Hinrich H. Franzen , dem Schwager des Mühlenbauers unmittelbar nach
seiner Ankunft in New Orleans geschrieben. Er war mit seiner Frau
und seinem anderthalbjährigen Sohn, seinen Schwiegereltern und den
fünf jüngeren Geschwistern seiner Frau am 28. Oktober 1849 von
Holtrop aufgebrochen, nachdem sie alle ihre Habseligkeiten zu Geld
gemacht hatten. Es war
kalt auf dem alten Segelschiff, und ein stürmischer Wind bewirkte,
daß sie allein für die Fahrt von Bremerhaven durch den Kanal mehr
als 14 Tage brauchten. Stürme und Flauten wechselten sich ab, und
sie alle litten unter Seekrankheit und noch mehr dem Ungeziefer an
Bord. Nach zweieinhalb Monaten langten sie dann am 10. Januar in New
Orleans an, und immer noch hatten sie 1200 Meilen vor sich, diesmal
auf einem Schiff auf dem Mississippi. Die erste Etappe endetete in
St. Louis. Hinrich H. Franzen und sein Schwiegervater, Hinrich G.
Fleßner ließen die anderen acht ihrer Familien hier zurück, um
sie einige Tage später mit Pferdefuhrwerken abzuholen, denn die
Schiffsreise wurde hier noch beschwerlicher und gefährlicher. Ihr nächstes
Ziel war jetzt die Blockhütte von Jann Buss, des ersten
ostfriesischen Siedlers in der südlichen Prärie, ca. 110 Meilen nördlich
von St. Louis. Aber es
war noch Winter: Ein Kälteeinbruch ließ den Mississippi zufrieren,
und das Schiff blieb im Eis stecken. Die Männer an Bord
beschlossen, einen Mann über das Eis an Land zu schicken, damit er
bei einem Farmer ein Faß Whiskey kaufe: Einen Dollar sollte jeder
dazu beitragen. Die beiden Ostfriesen hatten aber kaum noch Geld,
und so schlossen sie sich aus. (Auf der Fahrt von New Orleans war
das erste Schiff leckgeschlagen, und die beiden Ostfriesen hatten
einen Dollar am Tag verdienen können, indem sie das einströmende
Wasser herauspumpten.) Als das erste Faß geleert war, sollte erneut
gesammelt werden, und jetzt beschimpfte einer der betrunkenen
Passagiere die Ostfriesen als geizig. Es kam zum Streit, und einer
der Betrunkenen drohte H. H. Franzen umzubringen. Zwei Tage
versteckte sich Hinrich Franzen in einem stillgelegten Boiler. Sein
Schwiegervater versorgte ihn in dieser Zeit mit Nahrung, und um
Mitternacht verließen sie dann das Schiff über das Eis. Zu Fuß
wanderten sie jetzt immer am Mississippi entlang , um den Weg nicht
zu verlieren. Immer wieder mußten sie Steilufer hinunter und wieder
hinauf klettern, aber schließlich erreichten sie Quincy. - Und
immer noch hatten sie ca. 30 Meilen zu
Fuß zurückzulegen, mußten
sich aber jetzt in nordöstlicher Richtung vom Mississippi
entfernen. Nach mehreren Meilen machten sie in einem kleinen Ort,
Columbus, halt, um sich nach dem Weg zu erkundigen. H. Franzen
kaufte sich auch etwas zu essen, sein Schwiegervater aber konnte das
amerikanische Essen nicht vertragen, wie er meinte, als er sich dann
aber - vom Hunger überwältigt - entschloß, doch etwas von der
angebotenen Kohlsuppe zu versuchen, war sie alle. Nach einigen
Meilen ging H. Franzen (in der Nähe von Camp Point) in ein Haus, um
sich nach dem Weg zu erkundigen. Als die Frau des Hauses den alten
Mann vor dem Haus sah, bat sie auch ihn herein, so daß sie sich
ausruhen konnten. Der ca. 14jährige Sohn hörte, wie sich die
beiden Ostfriesen in ihrer Mundart unterhielten, und und er sagte
ihnen, daß sie die Farm von Jan Buß in der falschen Richtung
suchten. Er habe Leute in derselben Mundart wie sie sprechen gehört,
und er erbot sich, sie dahin zu führen. Während der erschöpfte
Schwiegervater, Hinrich Fleßner bei der gastfreundlichen Familie
zurückblieb und man sich über die Bezahlung für die Übernachtung
mit Abendessen und Frühstück geeinigt hatte, machte sich H.
Franzen auf dem Weg. Diesmal aber zu Pferd, das ein Nachbar dieser
Leute ihm lieh.
Auf
dem Weg zur Farm von J. Buß erblickte er ein ostfriesisches
Weidetor, und er wußte
sofort, daß er am Ziel war. Vor dem Haus war Jann Buß dabei,
Brennholz zu zerkleinern.
Er drehte ihnen den Rücken
zu, und der Junge fragte auf Englisch (bzw. Amerikanisch): „Can we
stay here all night?“ „I denk so,“ war die Antwort. Erst jetzt
sprach Hinrich Franzen ihn an und stellte sich vor. „You
Henry Cooper , who married Antje Cling?“ schrie Jnn Buß. (Cooper
und Cling waren die Spitznamen von H. Franzen und seiner Frau in
Deutschland.). Die Freude beim Wiedersehen u.s.w. kann man sich
vorstellen, und der weitere Ablauf der Geschehnisse braucht hier
wohl nicht beschrieben zu werde.
Aus diesen ersten Ansiedlungen entwickelte sich der Ort, der erst
viel später den Ort Golden erhielt. Zunächst sprach man, wie
bereits gesagt, von Little Holtrop oder auch von New Ostfriesland.
Die fast flache
Landschaft erinnert hier an Ostfriesland. Die Urwälder, die
die Prärie begrenzten, waren schon um die Jahrhundertwende
abgeholzt, wie Harm H. Emminga (1850‑1915), der Sohn des Mühlenbauers,
nicht ohne Bedauern feststellte.
Das Holz hatte man für den Hausbau gebraucht, den Boden hatte man
als Weideland und für den Getreideanbau kultiviert. Auch das
Prairiegras sieht man nur noch selten.
Aber nicht nur das ebene Land erinnert hier an Ostfriesland.
Als wir uns (von Quincy
kommend) dem Ort von Süden näherten, fiel unser
Blick links auf
ein Tor zu einem Friedhof: „Luth. Friedhof“ steht in gußeisener
Schrift über dem Eingang, und auf den Grabsteinen liest man fast
nur ostfriesische Namen. Zur rechten Seite erkennt man in einiger
Entfernung eine Holländermühle, die Golden Windmill.
Eine ähnliche Mühle dieses Typs steht in Felde bei Holtrop. Nicht
verwunderlich, denn auch diese Mühle wurde von H. R. Emminga
gebaut. Sie wurde erst in jüngster Zeit restauriert.
Die erste Mühle, die H. R. Emminga von 1852-54 in Golden
errichtete, verkaufte er 1863 an einen Verwandten. Er kehrte
er nach Holtrop zurück und baute die Mühle in Felde, die
1866 fertiggestellt wurde. In den siebziger Jahren überquerte er
dann den Atlantik ein zweites Mal, und jetzt entstand die Mühle,
die in den nächsten Jahren gründlich renoviert werden soll. Die
erste Mühle ist heute nicht mehr vorhanden, sie wurde1934
abgerissen., nachdem sie in einem Sturm stark beschädigt worden
war.
Vor
hundert Jahren wurde in und um Golden fast ausschließlich
ostfriesisch Platt gesprochen, und Nichtostfriesen, die sich hier
ansiedelten, blieb nichts weiter übrig, als sich anzupassen und
diese Sprache zu lernen, wie H.H. Emminga schrieb.
265 ostfriesische
Familien, meist aus dem Raum südlich von Aurich, hatten sich
inzwischen hier angesiedelt, und die Bewohner sprachen von ihrem
„ostfriesischen“ Dorf.
Die ersten deutschen Siedler in diesem Gebiet
(John Kurk und Carl Heinecke) kamen allerdings nicht aus
Ostfriesland, sondern aus dem Münsterland (1843). Die nächsten
zwei Siedler aber kamen kurz vor der Mitte des Jahrhunderts mit
ihren Familien aus Ostfriesland: Jan Gerdes Buss aus Ludwigsdorf und
Gerd Tjarks Franken aus Ihlowerfehn. Bis 1852 waren weitere zehn
ostfriesische Familien hinzugekommen
(Hinrich Flesner, Hinrich Franzen , Albert Hildebrandt, Christian
Wilhelm, Gerd Flesner,, Hinrich Buss, Harm Franzen, Hinrich Emminga,
Hinrich Ihmken, Oltman Schoene, Namen, die man heute auch in
hiesigen Telefonbüchern findet.)
In den folgenden Jahren kamen dann noch viele andere
ostfriesische Familien hierher. Für viele war Golden aber nur eine
Zwischenstation: Sie waren vom sogenannten Iowa-
Fieber gepackt. In Adams County1)
war das Land
inzwischen knapper geworden, dort in Iowa und in Nebraska waren
riesige Gebiete zur Besiedlung freigegeben worden.
160 Äcker konnte jeder Siedlungswillige erwerben, wenn das Land von der Regierung zur Besiedlung freigegeben
wurde, und ungefähr einen Dollar zahlte man anfangs für einen
Acker (acre = 4046m2 ). Die
Banken finanzierten den Landkauf relativ großzügig, konnten sie
doch kaum etwas dabei verlieren. Ursprünglich durfte das Land hier
nur (zu einem Vorzugspreis) an Soldaten verkauft werden, die dem
neuen Staat treu gedient hatten. Diese zeigten sich aber
desinteressiert und verkauften das Land - mit Gewinn, ab er unter
Wert - an Spekulanten weiter. Erst später wurde es zur allgemeinen
Besiedlung freigegeben.
Den Namen Golden gab sich diese ostfriesische Siedlung erst um 1870,
als riesige Weizenfelder den Ort umgaben, die im Sommer mit ihren
gelben Ähren in der Sonne leuchteten.
Um das Korn mahlen zu lassen, mußten die ersten Farmer es
auf Ochsenkarren bis an den Mississippi bringen, und es dauerte
Tage, bis sie in ihr Dorf zurückkehrten.
Der junge, erst 21jährige Mühlenbauer
aus Holtrop war daher sehr willkommen. Er hatte das Handwerk des Mühlenbauers
in seiner Heimat gelernt und war seinem Schwager H. Franzen nach
Amerika gefolgt. Alles, was er bei seiner Ankunft in Golden besaß,
war sein Handwerkszeug und eine Goldmünze im Wert von sieben Dollar. Aber
schon auf der Reise auf dem Mississippi hatte er einen Geldgeber
gefunden, und mit der Unterstützung der Bauern ging er ans Werk.
Sie mußten die Steine herankarren und die Bäume fällen, die
Hinrich Emminga selber ausgewählt hatte: Vor allem für die Zahnräder,
durch die die Windkraft auf die Mahlsteine übertragen wurde, konnte
nur besonders hartes und haltbares Holz verwendet werden. Und auch
die Holzverbindungen wurden Holzdübel verwendet. Seine Frau, die
ihm immer wieder, wenn es Schwierigkeiten gab, Mut zusprach, saß
oft an der anderen Seite der Zugsäge. Nach zwei Jahren war die Mühle
endlich vollendet, und H.R. Emminga kehrte nach Ostfriesland zurück,
wo er - wie erwähnt -
die Mühle in Felde baute. Die Golden Windmill, die Prärie Mühle,
wie sie auch genannt wurde, entstand 1872 - 1874.
Das Heimweh aber trieb H. R. Emminga nach Holtrop zurück, wo
er seinen Lebensabend verbrachte. Sein inzwischen 24jähriger Sohn
blieb in Golden und betrieb die neue Mühle, die bald wegen der
Qualität des Mehls im ganzen Westen berühmt wurde. 1889 ließ H.H.
Emminga, der dem Fortschritt sehr aufgeschlossen war, eine von
Maschinen betriebene Mühle bauen. Die Prärie Mühle, die
inzwischen verkauft war, verlor ebenso wie die zuerst gebaute Mühle
an Bedeutung und
stellte nur noch Futtermehl her. Sie blieb aber ein Wahrzeichen der
Pionierzeit, und als sie 1929 zu verfallen drohte, schrieb ein
Schaffner, der in dem Zug arbeitete, der jeden Tag unmittelbar an
der Mühle vorbeifuhr, daß die Fahrgäste ihn immer wieder bäten,
sie rechtzeitig auf die Mühle in Golden aufmerksam zu machen. Jetzt
aber müsse er mit Bedauern sehen, daß die Mühle verfiele.
Die Mühle wurde
mehrfach mehr oder weniger gründlich instandgesetzt. 1986 wollte
jemand die Mühle kaufen, abreißen und im eigenen Ort als
Touristenattraktion wieder errichten. Jetzt aber wurden die Bürger
Goldens hellwach. Sie gründeten die Golden Historical Society, die
sich zu Ziel setzte, die Mühle zu retten. Ich hoffe sehr, daß es
gelingen wird und wünsche vor allem Anna Wienke, deren
Gastfreunschaft wir - und vor und nach uns auch noch andere
Ostfriesen - dankbar erfahren haben, viel Erfolg. Sie ist mit über
achtzig Jahren immer noch voller Energie und Unternehmungslust, gewiß
ein Erbe von ihren Vorfahren.
Fotos: Laverne Franken (2001)
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